"Die Anzahl an Einsendungen war überwältigend", so Julia Wessel, Projektleiterin der Wuppertaler Literatur Biennale im Kulturbüro der Stadt Wuppertal. "Angesichts des Themas 'Wut' waren diesmal viele emotional erschütternde Texte dabei, die Missbrauchs- und Gewalterfahrungen oder familiäre Traumata reflektieren. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig Literatur als Medium ist, um, wie in unserem Fall, verschiedensten Wut-Erfahrungen eine Stimme zu geben."
Angesichts der hohen Anzahl starker Einsendungen hat die Jury entschieden, neben der Gewinnerin auch die Namen der Autor:innen zu veröffentlichen, die es mit ihren Texten auf die Shortlist geschafft haben (in alphabetischer Reihenfolge):
- Helen Hermens: "Bewohnerinnen"
- Carla Moschner: "Fragmente einer Ich-&-Du-Geschichte"
- Kerstin Nethövel: "Hausbesuche"
- Peter Thiers: "Der Anker"
- Lea Wintterlin: "Medea spricht zu ihrem weinenden Kind"
Die Literaturzeitschrift KARUSSELL veröffentlicht diese Texte neben dem Siegertext ebenfalls in der zum Festival erscheinenden Ausgabe #4 WUT. (https://literaturzeitschrift-karussell.de/)
Jury 2026: Orhan Erdem (Preisträger Wuppertaler Literatur Biennale 2024), Emily Grunert (Leiterin Literaturbüro NRW), Thorsten Krämer (Schriftsteller), Avan Amir Weis (Kritiker, Dozent, Lyriker, Künstler) und Antonius Weixler (Literaturwissenschaftler, Germanistik, Bergische Universität Wuppertal).