Nominierte 2021 stehen fest

SERAPH erhöht Preisgeld

31. März 2021
von Börsenblatt

Die Nominierten für den SERAPH 2021, den Literaturpreis für Phantastik, sind ausgewählt. Zum zehnjährigen Jubiläum der Auszeichnung wird die Dotierung in allen drei Kategorien erhöht.

Seraph

Zudem plant die Phantastische Akademie, den runden Geburtstag ihrer Auszeichnung mit einer coronakonformen Preisverleihung zu feiern, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

Zu den Nominierungen: In der Kategorie "Bestes Buch" haben es diesmal dreizehn Titel in die engere Auswahl des Literaturpreises für Phantastik geschafft, sieben Titel haben Chancen in der Kategorie "Bestes Debüt", den "Besten Independent-Titel" wählt die Jury aus neun Romanen.

Die unabhängige Fachjury besteht aus Lektor*innen, Journalist*innen und Übersetzer*innen macht sich nun an die Arbeit. Anders als in den vergangenen Jahren gibt es keine Longlist und Shortlist mehr für den SERAPH – die Phantastische Akademie fasst die preisverdächtigen Romane ab sofort in einer einzigen Nominiertenliste zusammen.

Folgende Titel haben es auf die Nominiertenliste geschafft:

SERAPH 2021 – Bestes Debüt

  • Marit Warncke: A Hundred Chances (Carlsen Impress)
  • Laura Lehmann: Der Legende dunkles Herz (Eisermann)
  • Berit Sellmann: Erfrorene Seele (SadWolf)
  • Roxane Bicker: Inepu (Hybrid Verlag)
  • Simon Denninger: Schwingenfall (Drachenmond)
  • Theresa Jeßberger: Töchter der Freiheit (fjb)
  • Isa Theobald: Tochter der Sterne (Edition Roter Drache)


SERAPH 2021 – Bester Roman

  • Ursula Poznanski: Cryptos (Loewe)
  • Tobias Bachmann: Despina Jones und die Fälle der okkulten Bibliothek (Acabus)
  • Katharina Hartwell: Die Silbermeer-Saga – Der König der Krähen (Loewe)
  • Mechthild Gläser: Die Worte des Windes (Loewe)
  • Thilo Corzilius: Diebe der Nacht (Klett-Cotta)
  • Boris Koch: Dornenthron (Droemer Knaur)
  • Andreas Eschbach: Eines Menschen Flügel (Bastei Lübbe)
  • Christoph Dittert: Fallender Stern (Piper)
  • Tom Hillenbrand: QUBE (KiWi)
  • Christian Handel: Rowan & Ash (Ueberreuter)
  • Gabriele Behrend: Salzgras & Lavendel (p.machinery)
  • Eva Siegmund: Sodom (Droemer Knaur)
  • Kathrin Lange: Wenn die Nebel flüstern, erwacht mein Herz (Arena)


SERAPH 2021 – Bester Independent-Titel

  • Siegfried Langer: Das Buch, das dich findet
  • Olaf Raack: Das Dunkel von Mirandor
  • April Wynter: Das Gift der Mondlilie
  • Daniel Habern: Das Spiel der Lenker
  • Timo Leibig: Das verwunschene Turnier
  • Greg Walters: Der Lehrling des Feldschers
  • Elvira Zeißler: Edingaard
  • Martin Riesen: Engineered Minds
  • Daniel Sand:  Irren ist göttlich

Höhere Preisgelder

Der Verein vergibt den SERAPH im Jahr 2021 zum zehnten Mal. Deshalb sind alle drei Kategorien höher dotiert. Das "Beste Debüt" wird mit 2.500 Euro prämiert, die Gewinner*innen in den Kategorien "Bester Roman" und "Bester Indie-Titel" können sich über je 2.000 Euro freuen.

Die SERAPH-Preisträger*innen sollen in Zusammenarbeit mit der Leipziger Buchmesse und im Rahmen der diesjährigen Sonderausgabe des Lesefestes "Leipzig liest extra" bekannt gegeben werden. Die Akademie plant derzeit einen Livestream und Lesungen mit den Sieger*innen und weiteren Autor*innen. "Details geben wir so schnell wie möglich bekannt", sagt die Vorsitzende Natalja Schmidt. "Die genauen Umstände der Veranstaltung hängen ja nicht zuletzt davon ab, wie sich die Pandemie-Lage und damit die Corona-Verordnungen entwickeln".

Klar ist bereits: Im Rahmen der diesjährigen Preisverleihung will der Verein natürlich auch sein Jubiläum würdigen. "Das Jubiläum ist uns sehr wichtig, trotz oder gerade wegen Corona", sagt Natalja Schmidt. Die Phantastische Akademie wurde 2011 mit dem Zweck gegründet, dem Phantastik-Genre im allgemeinen Literaturbetrieb zu mehr Ansehen und Aufmerksamkeit zu verhelfen.