Essaypreis des Philosophicum Lech

Tractatus läutet neue Runde ein

26. Januar 2026
Redaktion Börsenblatt

Auch in diesem Jahr wird beim Philosophicum Lech der mit 25.000 Euro dotierte "Tractatus – Preis für philosophische Essayistik" verliehen. Die Einreichfrist für Verlage ist gestartet. 

Das Logo

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Prämiert werden mit dem "Tractatus" herausragende Essays, die philosophische Fragen für eine breitere Öffentlichkeit verständlich diskutieren und einen Beitrag zu einer nicht nur fachspezifischen Debatte liefern. Die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas werden dabei besonders berücksichtigt, teilen die Veranstalter mit.

Der auf Anregung von Schriftsteller Michael Köhlmeier vom Philosophicum Lech ins Leben gerufene Essay-Preis wird 2026 zum 18. Mal vergeben und gehört mit 25.000 Euro Preisgeld zu den höchstdotierten im deutschsprachigen Raum.

Die Ermittlung des Preisträgers bzw. der Preisträgerin erfolgt durch den Literaturkritiker und Autor Ijoma Mangold (D), die Philosophin und Kulturjournalistin Catherine Newmark (CH) und die Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin Daniela Strigl (A) unter dem Vorsitz des Philosophen und Co-Intendanten des Philosophicum Lech Konrad Paul Liessmann (A) (nicht stimmberechtigt).

Die Teilnahmebedingungen:

 Die eingereichten Titel müssen

  • der Form des Essays oder des essayistisch orientierten Sachbuchs verpflichtet sein
  • deutschsprachige Originalausgaben sein
  • offiziell verlegt worden sein (keine Privatdrucke)
  • zwischen Oktober 2025 und September 2026 erschienen sein oder erscheinen
  • spätestens bei der Verleihung am 25. September 2026 im Buchhandel erhältlich sein

Nicht in Frage kommen

  • wissenschaftliche Fachbücher
  • reine Online-Publikationen
  • Beiträge, die in Zeitschriften erschienen sind
  • universitäre Abschlussarbeiten wie Diplomarbeiten oder Dissertationen
  • Interviews oder Gesprächsprotokolle
  • Essaysammlungen unterschiedlicher Autorinnen und Autoren – Essaysammlung eines Autors/einer Autorin sind zur Eingabe zugelassen


Ausschreibungszeitraum

Die Ausschreibung beginnt am 22. Januar 2026 und endet am 20. März 2026. 
 
Eingabe und Versand

Die Eingabe der Werke soll über die Verlage erfolgen. Interessierte Autorinnen und Autoren können diese bis spätestens 20. März 2026 zur Einreichung veranlassen. Pro Verlag können drei Werke eingereicht werden. Auch redigierte Fahnen sind zulässig, sofern die Bücher spätestens bei der Verleihung am Freitag, den 25. September 2026 vorliegen. Weitere Informationen und Details zu den Versandmodalitäten sind bei Julia Berchtold unter info@si-kommunikation.com anzufordern.

Der Preisträger/die Preisträgerin wird Anfang September 2026 verkündet und eine Shortlist bereits im Juli 2026 veröffentlicht. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 29. Philosophicum Lech statt.