Wie das Unternehmen mitteilt, bleibt die Geschäftsführung im Amt und arbeitet gemeinsam mit einem vorläufigen Sachwalter am Erhalt des Betriebs. Löhne und Gehälter der rund 2.000 Mitarbeiter:innen sind zunächst über das Insolvenzgeld gesichert. Während des Verfahrens soll der Geschäftsbetrieb an den mehr als 100 Filialen in sieben Bundesländern wie gewohnt weiterlaufen.
Als Gründe für die Insolvenz nannte das Unternehmen die allgemeine Kaufzurückhaltung und ein schwaches Weihnachtsgeschäft. Hinzu kommt ein massiver Preiswettbewerb mit Onlinehändlern.
Mitte Dezember 2025 hatte der Spielwarenhändler eine neue strategische Ausrüstung angekündigt und die Geschäftsführung verschlankt. Außerdem hatte Rofu ungewöhnlich offen mitgeteilt, "strategische Partner" für den Transformationsprozess zu suchen.