Zum Europatag: Interview mit der Vizepräsidentin des EU-Parlaments

Sabine Verheyen: "Wir benötigen dringend Anpassungen im Urheberrecht"

8. Mai 2026
Sabine Cronau und Kristina Kramer, Börsenverein

Am 9. Mai ist Europatag. Wie schwer ist es, auf EU-Ebene Verständnis für die besonderen Belange der Kreativbranche zu wecken? Und wie lassen sich Kollateralschäden für die Kultur vermeiden, etwa bei der EmpCo-Richtlinie zum Greenwashing? Fragen an Sabine Verheyen, Vizepräsidentin des EU-Parlaments. 

Sabine Verheyen steht vor einem großen Glasfenster

Sabine Verheyen

Es bleibt es eine wiederkehrende Aufgabe, die Bedeutung des Kultur- und Kreativsektors als Wirtschaftsfaktor und als tragende Säule unserer Gesellschaft deutlich zu machen - und ihn nicht als bloßes "nice to have" wahrzunehmen.

Sabine Verheyen, Vizepräsidentin des EU-Parlaments

Sie waren im EU-Parlament lange Vorsitzende des Kulturausschusses, jetzt sind Sie in der aktuellen Legislaturperiode Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments: Wie geht es Ihnen in der neuen Position? Was sind die neuen Herausforderungen?

Ich konnte glücklicherweise einige Herzensthemen in die neue Aufgabe mitnehmen. Als Vorsitzende der Arbeitsgruppe Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Forschung des Präsidiums.gehören Themen wie das European Youth Event, Medienfragen, der LUX-Preis und vieles mehr zu meinem Zuständigkeitsbereich.

Darüber hinaus bin ich mitverantwortlich für das Budget und die Außenbüros des Parlaments sowie für die "Europa Experience", bei der Bürgerinnen und Bürger Europa vor Ort erleben können.

Auch wenn ich stärker in Verwaltungsaufgaben eingebunden bin, bleibt der Kulturausschuss ein Bereich, in dem ich weiterhin aktiv arbeite, sei es beim Agora-Programm oder bei Medienthemen, die ich intensiv begleite. Dem Kultursektor bleibe ich also eng verbunden.

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