Karin Schmidt-Friderichs

12. Mai 2022
von Börsenblatt

Am 21. Juni entscheiden die Börsenvereinsmitglieder über den neuen Vorstand für die Amtszeit 2022 bis 2025. Karin Schmidt-Friderichs geht ohne Gegenkandidat:innen ins Rennen und will erneut Vorsteherin werden. 

Ich möchte weiter moderierend gegen die Zentrifugalkräfte angehen, die in einer so vielfältigen Branche einfach dazugehören.

Karin Schmidt-Friderichs

Karin Schmidt-Friderichs

KARIN SCHMIDT-FRIDERICHS
  • Jahrgang 1960, Architekturstudium, danach Arbeit als Architektin
  • ab 1992 mit ihrem Mann Bertram Schmidt-Friderichs Aufbau und Führung des Verlags Hermann Schmidt in Mainz
  • seit 1998 Lehr- und Beratungstätigkeit sowie Moderationen innerhalb der Branche und darüber hinaus
  • seit 2003 ehrenamtliches Engagement im Börsenverein: 
  • Berufsbildungsausschuss (Vorsitzende), Stiftung Buchkunst (Vorstandsvorsitzende), Literaturkonferenz und Kulturrat
  • seit Oktober 2019 Vorsteherin

Warum engagieren Sie sich ehrenamtlich im Börsenverein?
Ich halte den Börsenverein – gerade in seiner Dreispartigkeit und der Vielfalt der Unternehmen, die ihn bilden – für eine sehr wertvolle Errungenschaft. Der Verein wird getragen von engagierten hauptamtlichen Mitarbeiter:innen. Er wird aber sehr wesentlich gesteuert und repräsentiert vom Ehrenamt. Hier kann ich meine Stärken – nach innen: moderieren, nach außen: kommunizieren – einbringen. 

Vor welchen Aufgaben steht der Verband in den nächsten Jahren?
Die Vielfalt unserer Branche zu erhalten und als Wert in Politik und Gesellschaft hinein zu kommunizieren. Die Chancen der Digitalisierung für die Branche zu erschließen, ohne die analogen Stärken zu vernachlässigen. Der Frankfurter Buchmesse nach Corona wieder zu internationaler Leuchtturmfunktion und neuem Glanz zu verhelfen.

Wo wollen Sie dabei ganz persönlich Ihre verbandspolitischen Schwerpunkte setzen?
Ich möchte weiter moderierend gegen die Zentrifugalkräfte, die in einer so vielfältigen Branche einfach dazugehören, angehen, für den Erhalt der Preisbindung und für ein Mit­einander im Wandel eintreten – und für Zukunfts-Zugewandtheit.