Mehr vom echten Leben
Mit dem Wunsch "Focus Pocus" will Diogenes von Gegenentwürfen zur digitalen Verfügbarkeit erzählen – ein Statement des Verlags und letztlich auch ein Signet, das er an unterschiedlichsten Stellen platzieren will.
Mit dem Wunsch "Focus Pocus" will Diogenes von Gegenentwürfen zur digitalen Verfügbarkeit erzählen – ein Statement des Verlags und letztlich auch ein Signet, das er an unterschiedlichsten Stellen platzieren will.
Diogenes-Verleger Philipp Keel beschreibt die Idee von Focus Pocus wie folgt: "Wir freuen uns, dass Sie lesen. Bestimmt fällt Ihnen auch auf, wie viel Zeit uns digitale Möglichkeiten kosten. Niemand schaut einen an, keiner hört mehr zu. Egal, wo wir sind, wir sind nicht wirklich da. Im Restaurant, unterwegs, im Büro, mit den Kindern oder im Bett. Das Handy will uns nicht aus den Augen verlieren. Legen Sie es, wann immer Sie können, weg. Was Sie denken, ist nicht digital. Lassen wir uns in Ruhe, Focus Pocus. Sind Sie dabei?"
Getragen von dieser Idee erscheinen im Oktober vier neue Anthologien u.a. mit Geschichten von Mario Petuzzi, Yuko Kuhn, Charles Lewinsky und Gabriele von Arnim: "'Offline' macht hoffentlich Lust, Online etwas entgegenzusetzen. Und in 'Geschenkte Zeit' geht es darum, was passiert, wenn wir die Zeiger der Uhr stillstehen lassen und dem Leben einigermaßen schwerelos begegnen. 'Wann sehen wir uns?' und 'Lass uns bald sprechen' erinnern an den echten und lebendigen Austausch am Tisch und am Telefon, wo man sich alles sagen kann, was man denkt", so die Zürcher zu den vier Titeln. Auch Lesezeichen und Kartenkampagne sollen die Idee von Focus Pocus abbilden.