Das Segment Research verzeichnete Umsatzerlöse von 1.517,2 Millionen Euro (2024: 1.426,0 Millionen Euro) mit einem organischen Umsatzwachstum von 7,4 %. Dieses sei vor allem auf die hervorragende Leistung des Portfolios an OA-Zeitschriften zurückzuführen. Im Laufe des Jahres unterzeichnete das Unternehmen 19 transformative Vereinbarungen (TAs) mit nationalen Konsortien, staatlichen Einrichtungen und Forschungsinstitutionen, um den Übergang zu OA weiter zu unterstützen. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der zum Jahresende bestehenden TAs auf 85. Die TAs von Springer Nature würden inzwischen mehr als 4.000 Institutionen abdecken.
Die Buchumsätze wuchsen moderat und profitierten vom Wachstum im Bereich Print. Größere Bestellungen im vierten Quartal unterstützten diese Entwicklung. Nach Einschätzung des Unternehmens wurde dadurch Nachfrage aus dem Jahr 2026 vorgezogen. Der digitale Anteil mache weiterhin rund 70 % der Buchumsätze aus.
Das Unternehmen investierte weiterhin in Technologie und KI-gestützte Lösungen. Man setzt KI-Lösungen entlang des gesamten Publikationsprozesses ein, investiere in Menschen und Technologien im Bereich der Forschungsintegrität und erschließe so neue Möglichkeiten bei der Verbreitung von Wissen.
Das bereinigte Betriebsergebnis im Segment Research lag bei 486,4 Millionen Euro (2024: 451,5 Millionen Euro). Das organische Wachstum des bereinigten Betriebsergebnisses lag bei 9,9 %, womit es das Umsatzwachstum im Berichtszeitraum übertraf.