Frankfurter Buchmesse: Diskussion um die Midlist

Was die Abhängigkeit von Spitzentiteln mit der Branche macht

10. Oktober 2026
Sabine van Endert

Welche Literatur findet ihr Publikum – und unter welchen Bedingungen? Auf der Frankfurter Buchmesse ging es um die Midlist, um Algorithmen im Buchhandel und um die Frage, wie Literatur jenseits des Bestsellersegments finanziert werden kann.

Moderator Jan Wiele, Oliver Vogel, Günter Leypoldt, Daniela Dröscher (von links)

Moderator Jan Wiele, Oliver Vogel, Günter Leypoldt, Daniela Dröscher (von links)

Unter dem etwas umständlichen Titel „Wovon reden wir, wenn wir von Literatur reden. Und wer sie finanzieren und vor allem: lesen soll“ diskutierten die Autorin Daniela Dröscher, Oliver Vogel, verlegerischer Geschäftsführer der S. Fischer Verlage, Günter Leypoldt, Professor für Amerikanische Literatur und Kultur in Heidelberg, mit Moderator Jan Wiele, Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Veranstaltet wurde die Diskussion von der Kunststiftung NRW gemeinsam mit dem Deutschen Literaturfonds. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie viel Raum im Buchmarkt für Titel bleibt, die keine Bestseller sind.