Christof Klocker: Das Nutzungsverhalten heutiger Reisender hat sich in den letzten zehn bis 20 Jahren dramatisch verändert. Die klassischen Reiseführer sind über Jahrzehnte dadurch gekennzeichnet, dass sie sich zwar optisch und in den redaktionellen Features weiterentwickelt haben, aber nicht mehr Schritt halten mit der tatsächlichen Nutzung. Dem tragen wir Rechnung, indem wir uns überlegen, was brauchen Reisende heute und in den nächsten Jahren, wenn es um begleitende Bücher zum Thema Reise/Urlaub/seine nähere Umgebung und die fernere Welt entdecken geht. Insofern verabschieden wir uns nicht von einem klassischen Genre, sondern folgen Zielgruppen, die sich von einem Genre verabschiedet haben.