Die E-Book-Umsätze zu Nettoabgabepreisen kletterten 2024 im Vorjahresvergleich um 4,8 Prozent auf 195,2 Millionen Euro. "Damit zeigt sich der E-Book-Markt moderat wachsend", so Jens Klingelhöfer, Chef von Bookwire und Mitglied im Ausschuss für den Zwischenbuchhandel. Seit 2020 hat der Digitalumsatz kumuliert 14,2 Prozent gutgemacht und rangiert bei einem Marktanteil im Publikumsmarkt von rund sechs Prozent. Wegen der veränderten Teilnehmerstruktur verzeichne man in der Umfrage etwas weniger E-Book-Umsatz als im Vorjahr.
Die Zahl der direkt belieferten Händler pro Teilnehmer betrug 25,5 (plus 10,3 Prozent). In der Auslieferung befanden sich 1.516 Verlage – 12,6 Prozent mehr als 2023. Die Ursache liege vermutlich in der steigenden Nachfrage nach internationalem Content, eventuell auch in der Marktkonsolidierung und den daraus folgenden Veränderungen in der Datenbasis, meint Klingelhöfer. Die Zahl der jeweils exklusiv ausgelieferten Titel hat in den vergangenen fünf Jahren einen Sprung um 69,7 Prozent gemacht auf 445.826 Titel.