Das beherrschende digitale Format aller lieferbaren E-Book-Titel bleibt weiterhin mit großem Abstand der ePub-Standard mit 79,7 Prozent. An zweiter Stelle folgen PDFs mit 20,6 Prozent, die für bestimmte Genres, zum Beispiel für Fachbücher, genutzt werden. Multimediale Formate wie Fixed Layout spielen eine untergeordnete Rolle und tragen nur 4,0 Prozent zum Umsatz bei. Klingelhöfer weist darauf hin, dass das in der Vergangenheit relevante proprietäre Amazon-Format Mobipocket weiterhin Bestandteil vieler Verlagskataloge sei, auch wenn Amazon mittlerweile das ePub-Format präferiere.
Die Kund:innenstruktur entspricht ungefähr jener des Vorjahrs. Mit einem Umsatzanteil von 89,6 Prozent werden die meisten E-Books als Downloads von Kund:innen erworben. Bibliotheken und Verleihmodelle haben ihren Umsatzanteil minimal von 8,3 Prozent auf 8,5 Prozent gesteigert. "Wir sehen weiterhin mit Sorge, dass ca. 50 Prozent des Konsums digitaler Inhalte in digitalen Bibliotheksangeboten stattfindet. Und, dass dieser Konsum nur mit einem Bruchteil vergütet wird, verglichen mit Verkäufen im digitalen Handel", sagt Klingelhöfer. Das Direktgeschäft mit Endkunden bleibt mit 1,9 Prozent auf niedrigem Niveau.