Corona-Virus

Leipziger Buchmesse abgesagt!

Die Leipziger Buchmesse ist abgesagt. Die Entscheidung wurde am Dienstag nach einer Beratung im Leipziger Rathaus mit dem Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung, Vertretern des Leipziger Gesundheitsamtes und Messeverantwortlichen getroffen. Am Sonntag hatte die Buchmesse getwittert, dass am Termin festgehalten werde - und dafür von Ausstellern und Gästen Kritik geerntet. 

 "Wir sind der Meinung, dass die Leipziger Buchmesse abgesagt werden sollte, da wir die Gefahr einer beschleunigten Verbreitung des Corona-Virus durch eine solche Veranstaltung sehen", sagte Jochen Mende, Geschäftsführer der Verlagsauslieferung Prolit am gestrigen Montag. In einigen Kommentaren auf boersenblatt.net und in den sozialen Netzwerken wurde der Buchmesse "verantwortungsloses Taktieren" vorgeworfen. Besonders kleinere Verlage wünschten sich Planungssicherheit, um noch einige der bis zum ursprünglichen Messestart am 12. März anfallenden Kosten sparen zu können. "Aus meiner Sicht hat die Leipziger Messe GmbH verantwortlich gehandelt. ... Vernünftigerweise verfolgt man die Nachrichtenlage und folgt im Zweifel öffentlichen Anweisungen", meint Kilian Kissling, Argon Verlag.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer © Sächsische Staatskanzlei / Pawel Sosnowski

Die Leipziger Buchmesse mit Manga-Comic-Con und dem Lesefest Leipzig liest sollte in diesem Jahr vom 12. bis 15. März stattfinden. Im vergangenen Jahr kamen etwa 285.000 Besucher in die Messehallen und zu den Veranstaltungen des Lesefestivals Leipzig liest. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer begrüßte die Entscheidung und twitterte umgehend: "Gesundheit und Sicherheit gehen in diesem Fall ganz klar vor. Unser Ziel ist es, die sächsische Bevölkerung zu schützen und eine Ausbreitung des #Coronavirus so weit wie möglich einzudämmen & zu bekämpfen. Dafür gilt es, konsequent, präventiv und verantwortungsbewusst zu handeln."

Abstand halten, gut durchlüften, regelmäßig Hände waschen - kann das im Messealltag umgesetzt werden?

Abstand halten, gut durchlüften, regelmäßig Hände waschen - kann das im Messealltag umgesetzt werden? © Monique Wüstenhagen

Das Gesundheitsamt Leipzig sei der Aufforderung des Bundesgesundheits- und des Bundeswirtschaftsministeriums gefolgt, wonach eine Rückverfolgbarkeit von Kontaktpersonen bei Großveranstaltungen gewährleistet sein muss, begründet die Leipziger Messe die Absage. Die Behörden hätten dringend empfohlen, dass jeder Messeteilnehmer schriftlich belegen muss, nicht aus definierten Risikogebieten zu stammen oder Kontakt zu Personen aus Risikogebieten gehabt zu haben. Das sei angesichts von rund 2.500 Ausstellern und rund 280.000 erwarteter Besucher nicht sicherzustellen. Mit der Absage der Leipziger Buchmesse entfällt auch die 26. Leipziger Antiquariatsmesse in Halle 3, für die sich rund 50 Aussteller aus Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich und Polen angemeldet hatten.

Buchmessedirektor Oliver Zille

Buchmessedirektor Oliver Zille © Martin Jehnichen

Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse: "Wir bedauern zutiefst, dass wir diesen Schritt gehen und die beiden Messen absagen müssen. Solch eine schwere Entscheidung mussten wir in den letzten sieben Jahrzehnten der Leipziger Buchmesse noch nie treffen. Sie ist bitter für uns und für die gesamte Buchbranche. Ich danke allen Ausstellern, Partnern und Besuchern, die uns die Treue halten." Die nächste Leipziger Buchmesse findet vom 18. bis 21. März 2021 statt.

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, hält die Entscheidung der Verantwortlichen in Leipzig für richtig. "Die Gesundheit der Messebesucher*innen, Aussteller*innen und Mitarbeiter*innen sowie die gesamtgesellschaftliche Gesundheitssituation haben Vorrang." Die Absage sei "ein schwerer Schlag für die Buchbranche". Die Strahlkraft, die von der Leipziger Buchmesse in die Gesellschaft ausginge, und das Interesse und die Begeisterung für Bücher, die sie vermittelt, seien enorm.

In Asien und Europa wurden insgesamt bereits etwa 450 Messen und Ausstellungen abgesagt, wie die Reisemesse ITB oder die Handwerksmesse. Auch die Kinderbuchmesse in Bologna und der Salon du Livre Paris wurden vorerst gecancelt, die London Book Fair soll nach bisherigem Stand wie geplant in der kommenden Woche stattfinden. Auch die lit.Cologne hält an ihrem Termin 10. bis 21. März fest. 111.000 Besucher kamen im vergangenen Jahr zu den knapp 200 Veranstaltungen. In der Schweiz und in Frankreich wurden wegen des Corona-Virus Großveranstaltungen generell untersagt. 

Der Krisenstab der Bundesregierung zum Coronavirus hat laut AUMA Verband der Deutschen Messewirtschaft am 28. Februar beschlossen, dass Großveranstaltungen wie Messen grundsätzlich weiterhin stattfinden können. Allerdings sollten sie vor Durchführung einer Risikobewertung anhand eines Kriterienkatalogs des Robert-Koch-Instituts unterzogen werden. 


Messe abgesagt - wer zahlt?

Wer kommt für die Standkosten auf? "Wird eine Veranstaltung abgesagt, muss der Vertrag unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen rückabgewickelt werden mit der Folge, dass in der Regel auch bereits gezahlte Beteiligungsbeiträge erstattet werden", heißt es dazu aus der Rechtsabteilung der AUMA. Bei vom Aussteller beauftragten Speditionen, Messebauern und anderen Dienstleister kommt es darauf an, ob die Leistungen bereits erbracht wurden. "Bei Ausfall der Messe wird die vorgesehene Mietzahlung gegenstandslos. Bereits entrichtete Beiträge werden zurückerstattet. Der Aussteller hat jedoch bereits ausgeführte Arbeiten und Dienstleistungen in voller Höhe zu zahlen", so die Formulierung in den allgemeinen Teilnahmebedingungen der Leipziger Messe. Die Messetickets können zurückgegeben werden, der Kaufpreis wird erstattet. Mehr zum Thema finden Sie hier!  


#Leider nicht Leipzig

Und jetzt? Business as usual nach der Absage des großen Frühjahrs-Branchentreffs? Für die Kommunikation von Aktionen rund um die Absage der Leipziger Buchmesse hat der Carlsen Verlag den Hashtag #Leider nicht Leipzig kreiert. Auf der Website www.carlsen.de/leidernichtleipzig veranstaltet er zu jedem Messetag ein Gewinnspiel. Verlost werden original signierte Bücher der für Leipzig angekündigten Carlsen- und Lappan-Autor*innen und -Zeichner*innen.

"Lassen Sie uns die Leipziger Buchmesse zu den Leser*innen nach Hause tragen!", meint der Autor Karl-Ludwig von Wendt. Auf Bookbytes, dem Digitalblog des Börsenblatts, schlägt er vor, Lesungen per Live-Streams anzubieten, inklusive Live-Chat. Auch eine Verlagssonderausgabe mit dem Titel "Leipziger Buchmesse zuhause" kann sich der Autor und Unternehmer vorstellen. 

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18 Kommentar/e

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  • rainer groothuis

    rainer groothuis

    Die Absage der Messe MAG geboten sein -
    aber meine Gedanken gelten Oliver Zille und seinem Team:
    Soviel ENGAGEMENT für das Buch und die Branche, für die Leser und die Messe, für die Kultur und die Stadt - umsonst.
    Rainer Groothuis

    Rainer Groothuis

  • Gisela Pekrul

    Gisela Pekrul

    Eine andere Entscheidung hätte niemand verantworten können. Nun bleibe ich als kleiner Verlag auf den für mich sehr großen Messekosten sicher sitzen. Kümmert sich der Börsenverein um Ausgleichszahlungen? Der nicht unbeträchtliche Umsatzschub durch die Messe ist ja nun weg.

  • GleicheElle

    GleicheElle

    So und jetzt gehen wir als verantwortungsvolle Branche die LitCologne an ..... 10...21.03.2020

  • GleicheElle

    GleicheElle

    So und jetzt die LitCologne ..... 10...21.03.2020

  • Jochen Mende

    Jochen Mende

    Ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten in Leipzig für die verantwortungsbewusst getroffene Entscheidung. Zugleich Mitgefühl, Bedauern und Dank besonders auch an, @Rainer Groothuis, Oliver Zille und sein Team, deren Arbeit in diesem Jahr nun leider 'fruchtlos' bleibt.
    Ich hoffe und erbitte, dass wir weiterhin auf Ihr ungeschmälertes Engagemeint für das Buch / die Branche rechnen können und freue mich auf eine dann wieder großartige Buchmesse Leipzig 2021.

  • Holger Ehling

    Holger Ehling

    Die Absage der Leipziger Buchmesse ist bedauerlich, aber sie ist angesichts des inzwischen erheblichen Drucks wohl unausweichlich. Und es war richtig, mit dieser Entscheidung bis zu diesem Zeitpunkt zu warten und eine Abwägung zu treffen zwischen den Interessen von Ausstellern und Besuchern einerseits und dem Primat der Fürsorge für die Allgemeinheit. Die dadurch verursachten Vorwürfe, die Messeleitung habe "verantwortungslos" gehandelt, weil sie abgewartet hat, entbehren jeglicher Grundlage.

    Mir tut die Absage sehr leid, weil ich weiß, mit wie viel Herzblut und Enthusiasmus in Leipzig das ganze Jahr über gearbeitet wird. Das gilt vor allem für das Team von Oliver Zille bei der Buchmesse, aber das gilt auch für die vielen Menschen, die sich in Sachen "Leipzig liest" engagieren und dafür sorgen, dass die Stadt ihre Buchmesse nicht nur "hat", sondern "lebt".

    Mit der Absage ist die Sache natürlich noch nicht ausgestanden. Der Post weiter oben von @GiselaPekrul zeigt ja schon, dass jetzt Fragen nach einem Ausgleich für die entstandenen Kosten kommen werden. Auch für deren Beantwortung werden die Leipziger gute Nerven brauchen - die wünsche ich ihnen.


  • Ulrike Helmer

    Ulrike Helmer

    Vielen Dank allen Verantwortlichen für diese Entscheidung!!! Sie trifft alle, die ein ganzes Jahr lang mit hohem Engagement solche eine wunderbare Messe vorbereiten und alle, die sich darauf ein ganzes Jahr im Voraus freuen, wieder in Leipzig zu sein und mit der ganzen Stadt das Buch, die Welt der Bücher, zu feiern. Aber erst mal feiern wir nun, dass die Vernunft gesiegt hat. - Herzliche Grüße nach Leipzig!

  • Torsten Hilt

    Torsten Hilt

    Eine verantwortungsbewusst getroffene Entscheidung war es sicher, meiner Meinung nach aber keine, die man auch als vernünftig bezeichnen kann. Wegen einer Grippe-Welle ist meines Wissens in den letzten Jahren auch keine Messe abgesagt worden. Für mich grenzen die Reaktionen in Teilen der Bevölkerung eher an Hysterie, die sich noch schneller ausbreitet als das Virus selbst.
    In der Konsequenz hieße diese Entscheidung, komplett auf das öffentliche Leben zu verzichten. Die freie Entscheidung zur Teilnahme oder Nicht-Teilnahme an der Messe wäre mir lieber gewesen.

  • Jürgen Horbach

    Jürgen Horbach

    Was sollen Politiker oder der bedauernswerte Herr Zille in Zeiten sich jederzeit anbahnender Shitstorms in den Sozialen Medien auch machen? Man beugt sich denen, die diese befeuern können. Verlagsleiter, Auslieferungschefs, Buchhändler, gerieren sich plötzlich als die besseren Mediziner, die sich selbst sehr viel vorsichtiger zur Lage äußern und mehrheitlich den Ball flach halten.

    Was wir hier erleben - auch in den Kommentaren auf boersenblatt.net - ist eine Kompetenzanmaßung, die, fände sie im öffentlichen Raum statt, alle Kriterien für schlimmen Populismus erfüllen würde. Er wird von den Befürwortern der Messeabsage das ganze Drohpotential des populistischen Instrumentenkastens herausgeholt, um Druck aufzubauen. Dass sie damit obsiegt haben, lässt für unser Gemeinwesen und dessen Umgang mit dem Virus nichst Gutes ahnen. Meinungsstärke vor sachlicher Erörterung, Panik vor Besonnenheit. Wirtschaftlicher Schaden zur moralischen Erbauung. Jeder von den Befürwortern sollte sich selbst befragen, ob er öffentliche Räume meidet, den Personennahverkehr, Bundesbahn, Flugzeuge, Fußballstadien, die Kinder nicht mehr in die Schule schickt oder in die Kita. Hier zu handeln, das wäre die eigene Kompetenz.

    Von der erzwungenen Messeabsage bis nach Thüringen ist es nicht weit. Man spielt heute überall dasselbe Spiel. Mich graust's.

  • DominosBooks

    DominosBooks

    Ab 58 Jahren aufwärts ist Corona gefährlich. Wenn in den kommenden Wochen vermehrt ältere Menschen sterben, was dann?

  • Robin

    Robin

    Was ist mit den ganzen Shopping-Tempeln in Deutschland, in welche täglich hunderttausende Strömen, den Flughäfen, den Bahnhöfen, auch in Leipzig, warum werden die nicht geschlossen ? Weil man keine Panik in der Bevölkerung auslösen möchte, das Risiko ist zumindest identisch, ergo macht es für mich wenig Sinn, eine solche Veranstaltung abzusagen...meine Meinung, die niemand teilen muss.

  • Volker Gollenia

    Volker Gollenia

    Lieber Herr Horbach, Danke für diesen Kommentar. Man steht der medial befeuerten Hysterie momentan nur noch fassungslos gegenüber. Ob Bahnhöfe, Flughäfen, Innenstädte - überall kommen fremde und viele Menschen zusammen. Schließen die Einzelhändler jetzt ihre Geschäfte? Oder verlangen am Eingang zum Geschäft den Nachweis der Rückverfolgbarkeit von Kontaktpersonen? Kommt jetzt die bundesweite Ausgangssperre? Und warum gab es all diese Maßnahmen nicht bei der jährlichen Grippewelle, die z.B. nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts 2017/18 in Deutschland die stärkste seit 30 Jahren war? Sie kostete 25.000 Menschen das Leben...

  • Johanne

    Johanne

    Halte ich für die einzig richtige Entscheidung.

  • Sven

    Sven

    Ach du meine Güte!!! Wir reden von 200 Verdachtsfällen bei 81 Millionen Einwohnern. Ernsthaft? Was soll diese unfassbare Panikmache und Hysterie garniert mt dilettantischem Halbwissen? Würde jetzt die alljährliche Grippewelle mit den üblichen Todesfällen grassieren, es würde niemanden interessieren! Mich treibt nicht die Angst über das Virus um, sondern was die Panik mit Menschen und unserer Wirtschaft macht. Alle finanziellen Einbußen die aus der Absage der Buchmesse folgen, können sich die Panikkarnickel selbst zuschreiben. Da hab ich dann kein Mitleid mehr.

  • Karl Olsberg

    Karl Olsberg

    Ich kann den Ärger und die Enttäuschung einiger Kommentatoren über die Absage der Messe verstehen. Aber mit Panikmache und Hysterie hat das nichts zu tun, und Covid-19 ist KEINE Grippe!

    Wer die Gefahr, die von Covid-19 ausgeht, auf das persönliche Ansteckungsrisiko reduziert, verkennt die Lage. Selbst, wenn die Epidemie sehr mild verläuft (was überhaupt noch nicht sicher ist), stellt sie dank mangelhafter Vorbereitung auf diesen Fall eine massive Belastung für Ärzte, Pfleger und Risikopersonen dar. Bereits jetzt ist unser Gesundheitssystem überfordert, es gibt zu wenig Schutzkleidung, Medikamentenengpässe und keinerlei Impfmöglichkeit für Ärzte und Pfleger (die sich im Gegensatz zur Bevölkerung regelmäßig gegen Grippe impfen lassen). Dabei stehen wir erst ganz am Anfang der Epidemie und wissen nicht mal annähernd, wie viele Menschen in Deutschland bereits infiziert sind. Ca. 200 positiv getestete Personen mag wenig klingen, aber diese sind nur ein kleiner Teil der tatsächlich Infizierten, und virale Epidemien verlaufen exponentiell.

    Ein namhafter Virologe sagte gestern dazu: "Wir haben die einmalige Möglichkeit, durch Unterbrechung der Infektionsketten, das Virus einzudämmen. In sechs Wochen ist es dafür zu spät." Meines Erachtens war die Entscheidung unvermeidlich, so traurig sie auch ist.

  • Mirjam Glaser

    Mirjam Glaser

    U 6
    Fahrgast hustet ausgiebig
    Frau: "Können Sie sich zumindest die Hand vorhalten?"
    Fahrgast:
    "Scheiss di ned an - des is a Raucherhusten, den hob i scho seit siebzehn Jahren"

    (aus dem ZEIT-Magazin)

  • Christian Reichenbach

    Christian Reichenbach

    Liebe DominosBooks, ich halte es für zynisch und menschenverachtend, zu betonen, dass vorwiegend Menschen ab 58 Jahren betroffen sind (tatsächlich wohl eher ab 80). Das ist die arrogante "OK Boomer" Mentalität einer jungen Generation, die sich selbst für unsterblich hält und ältere Menschen undifferenziert als eine störende, unzeitgemäße Personengruppe empfindet, die am besten verschwinden soll. Darauf kann ich nur sagen: wer Respekt erfahren möchte, der muss auch anderen Menschen Respekt zollen, unabhängig vom Alter.

  • Michael Nimmrich

    Michael Nimmrich

    Die Messeabsage war unnötig. Jede Woche finden Fußballspieler in vollen Stadien statt, die Kaufhäuser in den Innnstädten und die Center an den Rändern sind proppenvoll ohne dass einer an Schließung denkt. Ich bin jetzt Mitte 70 und habe seit meinem 14. Geburtstag keine Buchmesse versäumt. Die Messeleitung hat dafür gesorgt, dass ich dieses Jahr dieses Vergnügen nicht habe. Mit diesem Schritt ist der Anfang vom Ende der Messe eingeleitet. Analog der einstigen Leipziger Automesse wird nun auch diese begraben. Köln baut sich ja schon seit einigen Jahren als Konkurrenz auf.

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