Karl-Peter Winters, Vorsitzender des Verleger-Ausschusses, sagte: "Der Verleger-Ausschuss will das Kölner Modell ohne Wenn und Aber." Wer eine Sperrminorität zulassen würde, so wie es das heute morgen verabschiedete Kölner Modell vorsehen, habe sein Handwerk nicht gelernt. Winters kündigte an: "VA und auch der Arbeitskreis kleinerer Verlage werden an dem ursprünglichen Kölner Modell festhalten und keine anderen Angebote machen."
Weitere Themen bei der Sitzung des Ausschusses waren unter anderem die Verbandsreform, das Urheberrecht, die Entwicklungen bei der Deutschen Fachpresse und das Projekt Volltextsuche online.
Hier schlug Winters ein neues Preismodell vor. Psychologisch stellten die bisherigen Kosten pro Titel für viele Verlage ein Hindernis dar. Winters stellte die Frage an die MVB, "ob man nicht ein gemeinsames Preismodell für VLB, VTO und DOI entwickeln könne; eine sexy flatrate", wie Winters es nannte.
Den Bericht zur Entscheidung bei der BAG lesen Sie unter folgendem Link: