USA

Rekordjahr für John Wiley

25. Juni 2007
Redaktion Börsenblatt
Der amerikanische Wissenschafts- und Sachbuchverleger John Wiley & Sons hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 18 Prozent erwirtschaftet. Das meldete der Verlag am Freitag.
Der Gesamtumsatz stieg auf 1,2 Milliarden US-Dollar, wozu die neu erworbene britische Unternehmenstochter Blackwell knapp mehr als 100 Millionen US-Dollar beisteuerte. Das operative Ergebnis stieg um sechs Prozent auf 161 Millionen Dollar. Als Umsatztreiber stellte sich besonders das amerikanische Sachbuchgeschäft dar – mit Kochbüchern, Ratgebern und Reiseführern erwirtschafte Wiley einen Umsatz von knapp 400 Millionen US-Dollar. Das klassische Wissenschaftsgeschäft steuerte rund 220 Millionen zum Umsatz bei. In Europa, dem wichtigsten Auslandsmarkt, dominierten dagegen das Zeitschriftengeschäft sowie der STM-Bereich: Insgesamt wurde hier ein Umsatz von 316 Millionen US-Dollar erzielt. Auch für das laufende Finanzjahr - das 200ste Jahr des Bestehens der Firma - rechnet Wiley-Chef William Pesce mit Wachstum: Für den Altkonzern sollen knapp 1,2 Milliarden Dollar zu Buche schlagen, Blackwell soll 450 Millionen Dollar beitragen.