Internet

Zugang hängt von Einkommen, Alter und Bildung ab

26. Juni 2007
Redaktion Börsenblatt
Die Internetnutzung der so genannten Best Ager hat nach den aktuellen Ergebnissen des (N)ONLINER Atlas auch 2007 weiter zugelegt. Am stärksten ist der Anstieg mit 2,8 Prozentpunkten bei den 60- bis 69-Jährigen, deren Onliner-Anteil in diesem Jahr bei 35,5 Prozent liegt.
Damit ist mehr als ein Drittel dieser Altersgruppe im Internet unterwegs. Der Zuwachs in der Gruppe der ab 70-Jährigen beträgt dagegen nur einen Prozentpunkt. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen stieg der Onlineranteil um 1,5 Prozentpunkte auf 58,3 Prozent. Das sind die zentralen Ergebnisse der Internetnutzung nach Altersgruppen im (N)ONLINER Atlas 2007, die die Initiative D21 und TNS Infratest gestern in Berlin vorgestellt haben. Generell nimmt die Internetnutzung mit steigendem Alter, sindkendem Einkommen und sinkender formaler Bildung stark ab. Außerdem ist die Nutzung in den westdeutschen Ländern weit höher als im Osten. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland in der Nutzerquote auf dem siebten Rang. Um 2,3 Prozentpunkte legt die Internetnutzung bei den Frauen gegenüber dem Vorjahr zu und liegt heute bei 54 Prozent. Mit 1,7 Prozentpunkten fällt der Zuwachs dagegen bei den Männern geringer aus, deren Onliner-Anteil 2007 bei 67 Prozent liegt. Damit verringert sich der Abstand zwischen den Geschlechtern 2007 leicht und ist mit 13 Prozentpunkten so gering wie noch nie. Das prozentuale Verhältnis von männlichen und weiblichen Onlinern liegt 2007 bei 53,5:46,5 (54:46 in 2006). Weitere Informationen lesen Sie unter folgendem Link: