Lesermail

"Mehr Mitbestimmung bedeutet keine Erschwerung der notwendigen Arbeit"

29. Juni 2007
Redaktion Börsenblatt
"Ihre Berichte über die Lösung der BAG-Krise habe ich mit Spannung verfolgt, Ihr deutlich verbesserter Online-Auftritt macht das auch leichter. Leider kam die Mitgliederversammlung nicht zu einem wünschenswerten Ergebnis", schreibt Ekkehard Faude (Libelle Verlag) in einer Mail an das BÖRSENBLATT.
Hier die Lesermail im Wortlaut: "Dass Börsenvereins-Vorstände allein zuweilen nicht mit Bedacht entscheiden, haben verlustreiche Entwicklungen der letzten 10 Jahre gezeigt. Wünschenswert wäre nun wenigstens eine Mitbeteiligung des Sachverstands der gewählten Mitglieder des BAG-Vereins an den zentralen Entscheidungen der künftigen BAG-Entwicklung. Dies ist bei einer Mitbeteiligung von 25,1 % und einem Grundsatz möglich, dass mindestens die Bestellung und Entlassung von Geschäftsführern oder Prokuristen, Preiserhöhungen oder -senkungen für Leistungen der BAG oder ihrer Tochterfirmen sowie Änderungen dieses Gesellschaftsvertrages von allen Gesellschaftern beschlossen werden. Ich hoffe sehr, dass dem neuen Vorstand des BAG-Vereins dieses Verhandlungsziel mit dem Börsenverein gelingt. Mehr Mitbestimmung bedeutet keine Erschwerung der notwendigen Arbeit, sie kann sie aber verbessern."