Börsenverein

BAG-Vorstand traf sich in Frankfurt

2. Juli 2007
Redaktion Börsenblatt
Am vergangenen Freitag hat sich der neue BAG-Vorstand in Frankfurt zu seiner ersten Arbeitssitzung getroffen. Dabei habe man sich unter anderem »mit den anstehenden Gesprächen über die Veränderungen bei den Gesellschafteranteilen der BAG befasst«, sagte Volker Neumann, Vorsitzender des BAG-Vorstands, auf Anfrage von boersenblatt.net.
Der Vorstand werde mit einem »einheitlichen Vorschlag« in die Gespräche mit MVB und Börsenverein gehen, erläuterte Neumann, ohne sich genauer zu äußern. Man werde sich nun »ganz schnell« zusammensetzen, »um die BAG als Rationalisierungsinstrument zu erhalten und zu stärken«, so Neumann weiter. Bei den Buchhändlertagen hatte sich Neumann dafür ausgesprochen, eine Beteiligung des BAG-Vereins an der BAG von 25 plus x Prozent zu erreichen. Der Vorstand des Börsenvereins will dagegen nicht vom Kölner Modell abrücken, das eine Beteiligung von exakt 25 Prozent vorsieht. Weiterhin hat sich der Vorstand auch über die aktuelle Situation bei den Firmen der BAG-Gruppe informieren lassen. Der Vorstand besteht aus Volker Neumann (Pendo), Andreas Meier (Buchhandlung Siebenmorgen), Peter Peterknecht (Buchhandlung Peterknecht) sowie Helmut Richter (Sozialistische Verlagsauslieferung). Am selben Tag kam auch der Aufsichtsrat der BAG zusammen, dem zusätzlich zu den Vorstandmitgliedern noch Karl-Udo Wrede (Rhenania Buchversand) sowie Michael Petry (Schott Music) angehören. Laut Neumann wurde dem Aufsichtsrat von Vertretern der Unternehmensberatung PriceWaterhouse Coopers der testierte Jahresabschluss 2006 präsentiert und erläutert.