Die erste Ausgabe soll am 15. November auf den Markt kommen, in einer Auflage von 50.000 Exemplaren. Herausgeber der Kunstzeitschrift, die alle zwei Monate erscheint, sind Christina Weiss, ehemalige Kulturstaatsministerin, und der Berliner Anwalt Peter Raue. Beide engagieren sich in Berlin als Vorstandsmitglieder im Verein der Freunde der Nationalgalerie. Als Herausgeber von "Ausstellungen" wollen sie alte wie zeitgenössische Kunst "aus der Perspektive des Betrachters" zeigen.
Das Magazin will große Ausstellungen journalistisch begleiten, Hintergrundberichte rund um den Museumsbetrieb liefern, Künstler und Kuratoren präsentieren. Schwerpunktthema der ersten Ausgabe: Die große Cranach-Schau im Frankfurter Städel, die im November beginnt. Hübsch gemacht: Die Leseprobe im Netz, die man per Mausklick durchblättern kann.
Das Heft soll im Einzelverkauf 9 Euro kosten, im Abonnement 49 Euro. Die Friedrich Berlin Verlagsgesellschaft ist eine Tochter der Stuttgarter Klett-Gruppe.