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Verlage bauen Engagement für Entwicklungsländer aus

10. Juli 2007
Redaktion Börsenblatt
Über 100 Verlage, darunter Springer Science+Business Media, Elsevier und Wiley Blackwell, sowie drei UN-Organisationen und zwei amerikanische Universitäten wollen den Online-Zugang zu Fachliteratur in Entwicklungsländern sicher stellen.
Für Unterstützung im technischen Bereich will Microsoft sorgen. In vielen Entwicklungsländern besteht kein Zugang zu Informationen und Weiterbildungsmöglichkeiten, mit denen Leben gerettet, die Lebensqualität verbessert und die wirtschaftliche Entwicklung vorangetrieben werden können, heißt es dazu in der Pressemitteilung. HINARI (Health InterNetwork Access to Research Initiative), AGORA (Access to Global Online Research in Agriculture) und OARE (Online Access to Research in the Environment) – mit diesen drei Programmen erhalten Menschen in über 100 der ärmsten Länder der Welt Zugang zu Fachliteratur in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft und Umwelt. Die Partner dieser drei Programme haben ihre offizielle Verpflichtung bis zum Jahr 2015 verlängert, das heißt für den Zeitraum, der von der internationalen Gemeinschaft für die Millenniumsentwicklungsziele vorgesehen ist. Derk Haank, CEO von Springer Science+Business Media, sagte stellvertretend für die Verlage, die zum Großteil Mitglieder des Verlegerverbands International Association of STM Publishers sind: „Die Verlage sind stolz darauf, Wissenschaftlern, Forschern und Bibliothekaren in den Entwicklungsländern die für ihre Arbeit notwendigen Hilfsmittel zur Verfügung stellen zu können.“