Gestorben

Direktorin der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig gestorben

20. Juli 2007
Redaktion Börsenblatt
Birgit Schneider, die Direktorin der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig und ständige Vertreterin der Generaldirektorin, ist gestern kurz vor ihrem 53. Geburtstag plötzlich und unerwartet gestorben.
"Birgit Schneiders Tod ist ein schwerer Verlust für die Deutsche Nationalbibliothek und für das deutsche Bibliothekswesen", heißt es in er Pressemitteilung der Deutschen Nationalbibliothek. Mit Elan und schier unendlicher Energie habe sie sich vom Standort Leipzig aus für die Deutsche Nationalbibliothek eingesetzt. "Sie hat mit großem Engagement die Planungen für den 4. Erweiterungsbau in Leipzig vorangetrieben und begleitet. Intensiv hat sie sich für ihren Arbeitsschwerpunkt, die Bestandserhaltung, eingesetzt. Schon jetzt fehlt Birgit Schneider mit ihrer Lebensfreude, ihrer großen Herzlichkeit und mit ihrem Taten- und Gestaltungsdrang." Nach ihrem Staatsexamen in Geschichte und Germanistik hat die 1954 geborene Birgit Schneider ihre bibliothekarische Laufbahn an der Württembergischen Landesbibliothek begonnen, deren stellvertretende Direktorin sie seit 1994 war. 2001 wurde sie vom Bundespräsidenten zur Direktorin der Deutschen Nationalbibliothek am Standort Leipzig ernannt. DOI: 10.1391/BBL-Online.20070720-birgit_schneider