Für das Geschäftsjahr 2007, das im März zu Ende ging, schlug bei einem Umsatz von rund 2,18 Milliarden US-Dollar lediglich ein Ertrag von 61 Millionen US-Dollar zu Buche. Dabei machte sich das Fehlen eines neuen "Harry Potter" im vergangenen Jahr schmerzhaft bemerkbar. Hauptgrund für das bescheidene Ergebnis, so Robinson, seien aber Altlasten. Zusätzlich hat das Unternehmen im vergangenen Jahr eigene Aktien im Wert von 200 Millionen Dollar zurück gekauft, um den Aktienkurs zu pflegen.
Mit der Veröffentlichung von "Harry Potter" VII erhofft sich Scholastic eine Trendwende: Der Verlag geht mit einer Rekordauflage von 12 Millionen Exemplaren an den Start. Für das Finanzjahr 2008 erwartet Robinson denn auch eine Umsatzsteigerung auf 2,3 bis 2,5 Milliarden US-Dollar.