US-Verlage verkaufen mehr

24. Juli 2007
Redaktion Börsenblatt
Die US-amerikanischen Verlage haben im Mai einen deutlichen Umsatzsprung verzeichnen können. Nach Angaben des Branchenverbands Association of American Publishers stieg der Umsatz im Mai gegenüber dem Vormonat um 18,3 Prozent, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurde ein Plus von 8,9 Prozent registriert.
Dabei legten besonders Hörbücher (+34,8 Prozent) sowie Adult Hardcover und Mass Market (jeweils +28,5 Prozent) kräftig zu. Damit setzt sich die Wachstumstendenz bei den Verlagen fort: Im Gegensatz zu den Buchhandlungen, die seit Jahresbeginn in jedem Monat deutliche Rückgänge verzeichnen mussten, konnten die Verlage ihren Absatz im gleichen Zeitraum deutlich steigern. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Buchhandelsstatistik auf detaillierten Erhebungen des US Census Bureau beruht. Die AAP-Statistik erfasst lediglich die Netto-Verlagsabgabepreise von rund 80 der insgesamt 300 Verbandsmitglieder.