René Strien geht im "Freitag" der Frage "Wie links ist Aufbau?" nach.
"Wer redet von Aufbau, fragt Ingo Arend im letzten Freitag (29/ 2007), um dann gewohnt meinungsstark gegen die »Populisten« im vermeintlichen östlichen Spiegelbild von Suhrkamp zu wettern: "Kitsch und Politik hätten sie fusionieren wollen und damit nur eine »programmatische Selbstentleibung« perpetuiert.
Ach, hätte er doch nur einen geringeren Teil dieser Verve in Recherche investiert, das Lesen von Aufbau-Büchern etwa, dann wäre womöglich etwas Informatives herausgekommen statt bloß einer flott zu lesenden Polemik. Aber ein bisschen Populismus darf wohl auch im Freitag sein - was nicht daran hindern sollte, zur Abwechslung einen Blick auf die Fakten zu werfen."
"Neues Deutschland" schreibt über "Harrys-Hobby-Übersetzer" und das "Potter-Lexikon" im Netz.
"Wer bei harry-auf-deutsch mitmachen möchte, kann sich bei dem Projekt registrieren und eine Textstelle reservieren. Nur wer teilnimmt und seinen Abschnitt gut übersetzt, das betonen die Betreiber, erhält später die fertige Übersetzung. Also nichts da mit ein paar hingeschluderten Sätzen und dann die deutsche Ausgabe abfassen. Auch inbrünstiges Betteln wie »Schickt mir die deutsche Version, biiiiiiiiiiitte!!!!!!!!!« nützt nichts."
Jens Hoyer berichtet in der "Sächsischen Zeitung" von Helene Krause und deren Schwierigkeit, einen Verleger zu finden.
"Nach der Wende hatte Helene Krause zu schreiben begonnen, auch ein Fernseminar absolviert. "Das ist aber Geldschneiderei und nicht zu empfehlen", sagt sie heute. Zumindest hat die Schule des Schreibens Lust auf mehr gemacht. "Eine Lektorin hat mir nahe gelegt, dass ich doch auch mal etwas veröffentlichen sollte", erzählt Helene Krause.
Verlage zu finden, die nicht nur Geld haben, sondern auch Geld zahlen wollen, sei praktisch aussichtslos. "Man muss dort jemanden kennen. Meist werden die eingesandten Manuskripte gar nicht gelesen." Auf eine Veröffentlichung warten auch an die 60 Kurzgeschichten, die noch in der Schublade der Autorin schlummern."