Der HDE habe sich deshalb an die Banken- und Sparkassenverbände gewandt, die Mitglieder im Zentralen Kreditausschuss (ZKA) sind, teilte der Verband mit. Der ZKA beabsichtigt dem HDE zufolge, die Bedingungen für die Händler bei der Electronic-Cash-Zahlung (EC-Karte plus Pin-Nummer) zu Lasten der Unternehmen zu ändern. Der ZKA wolle bei der Abrechnung der Zahlungen per EC-Cash auf das Netto-Verfahren umstellen.
Bislang würden die EC-Cash-Umsätze den Händlern komplett gutgeschrieben. In regelmäßigen Abständen würden dann die Gebühren gesammelt in Rechnung gestellt. In Zukunft sollen die Gebühren direkt bei Gutschrift der EC-Cash-Umsätze fällig werden.
Der HDE kritisiert, dass damit das bei Verbrauchern und Händlern beliebte und ohnehin durch Bankgebühren kostenintensive Bezahlen per Karte und Pin-Nummer weiter verteuert werden soll.