45 Betriebe haben am erstmals vom Kölner Institut für Handelsforschung für den Schweizer Buchhandel durchgeführten Betriebsvergleich teilgenommen. Insgesamt erwirtschafteten die Buchhandlungen 84 % ihres Umsatzes Büchern, 16 % mit Non Books. Das ergibt gegenüber dem Vorjahr eine Verschiebung von jeweils einem Prozentpunkt: 2005 lag der Buchanteil bei 85 %, der Non-Books-Anteil bei 15 %.
Gesunken ist der Umsatz je beschäftigte Person für die Gesamtbranche. Lag er 2005 noch bei 281 906 Schweizer Franken, waren es 2006 noch 280 671 Franken. Ebenfalls rückläufig war der Barumsatz je Verkaufsakt. Er ging von 41,45 auf 39,41 Franken zurück.
Der vom Kölner Uni-Institut ermittelte Betriebsvergleich ersetzt denjenigen der Universität St. Gallen, der im Zweijahresrhythmus erhoben worden war. Laut SBVV-Geschäftsführer Martin Jann soll der Vergleich künftig jährlich die Grundlagendaten für ein Branchenmonitoring liefern.