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Bertelsmann übernimmt Kommunalverwaltung in Würzburg

4. April 2008
Redaktion Börsenblatt
Auch in Deutschland ist Bertelsmann in den Markt mit öffentlichen Dienstleistungen eingestiegen. Thomas Schuler berichtet in der "Neuen Zürcher Zeitung" von Bertelsmanns neuer Strategie als Serviceunternehmen.
"Das Bertelsmann-Tochterunternehmen Arvato soll ab dem 7. April alle Abläufe in der Würzburger Kommunalverwaltung über eine zentrale Internetplattform steuern. Ziel sei es, Bürgern, Unternehmen und Partnern alle Dienstleistungen der Stadt über nur eine Anlaufstelle anzubieten. Würzburg erhofft sich während der Laufzeit von zunächst zehn Jahren Einsparungen in Höhe von mehr als 27 Millionen Euro, indem Personal abgebaut wird: 75 Mitarbeiter, die nach und nach in Ruhestand gehen, werden nicht ersetzt. 10 der eingesparten 27 Millionen Euro sollen an die Stadt gehen. Dem Vernehmen nach belaufen sich die Projektkosten auf weitere 10 Millionen Euro. Somit bleiben Arvato bis zu sieben Millionen Euro Gewinn", schreibt die "Neue Zürcher Zeitung". Den Beitrag lesen Sie hier.