"Ich erwarte ein Netto-Minus im von 10 bis 20 Prozent ", prognostizierte Marianne Dölz, Vorsitzende der Geschäftsführung bei der Werbeagentur Initiative Media.
Paul Vogler, Chairman der Werbeagentur Mindshare, wurde noch konkreter: Nach seiner Prognose wird das Werbevolumen bei Print um 15 Prozent schrumpfen, TV muss mit einem Minus von 10 Prozent rechnen. "Die beiden großen Mediengattungen werden bluten, so seine Einschätzung. Gute Wachstumsaussichten sieht Vogler für die Online-Werbung aber Radio und Plakat könnten zulegen, wenn taktische Kampagnen aufgrund der steigenden Kaufzurückhaltung relevanter werden, so der Mediaplaner.
In Zeiten der knappen Budgets werden Kunden verstärkt den Wirkungsnachweis einer Werbemaßnahme einfordern. Das betrifft nach Meinung der Panel-Teilnehmer alle Medien. Besonders gut ließe sich aber Online-Werbung messen, die damit im Vorteil liege.
Weitere Tendenz: Werbeleistungen werden billiger, da die Nachfrage sinkt. Mehr Leistung und mehr Effizienz für weniger Geld darauf müssen sich Werbeagenturen 2009 einstellen.