Britischen Medienberichten vom Wochenende zufolge hatten zahlreiche Waterstone's-Mitarbeiter einen "Bookseller"-Bericht über Probleme beim zentralen Auslieferungszentrum des Filialisten zum Anlass genommen, ihrem Ärger Luft zu machen und mit wütenden Kommentaren die hausgemachten Probleme bestätigt. Im Intranet des Filialisten habe Waterstone's-Chef Gerry Johnson mitgeteilt, die Website des Branchenmagazins halte irreführende Inhalte bereit und sei unnötig für die tägliche Arbeit seiner Mitarbeiter, weshalb der Zugang ab sofort blockiert sei.
In einer Stellungnahme betonte Waterstone's, dass das Unternehmen grundsätzlich seinen Mitarbeitern Zugang zu solchen Websites gewähre, die für die Erledigung der alltäglichen Aufgaben nötig seien. Die Website des "Bookseller" sei für diejenigen Mitarbeiter zugänglich, die diesen Zugang benötigen.
"Bookseller"-Chefredakteur Neil Denny bestätigte, von der Sperrung erfahren zu haben. Er bedauerte den Vorgang und betonte, dass die Zeitschrift zu ihrer Berichterstattung stehe.