Leseförderung

"Lesestart" für Kinder aus sozialen Brennpunkten

7. Dezember 2010
Redaktion Börsenblatt
Mehr Geld für die Aktion "Lesestart“: Als Konsequenz aus der PISA-Studie engagiert sich der Bund mit 26 Millionen Euro für die Leseförderung. Das sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) am Montag in Berlin.

Mit der Aktion "Lesestart" sollen Kinder aus sozialen Brennpunkten bereits vor der Einschulung an Bücher herangeführt werden und zum Selberlesen ermuntert werden.

Das von Schavan vorgestellte neue Bundesprogramm ist mehrstufig angelegt. Für Einjährige gibt es bei der ärztlichen Vorsorgeuntersuchung ein Lesestart-Set mit Vorlesetipps für Eltern in mehreren Sprachen. Später erhalten Kinder aus sozialen Brennpunkten ein weiteres Lesestart-Set in den örtlichen Bibliotheken. Ein drittes Set wird bei der Einschulung an Kinder und Eltern überreicht. Das Programm wird mit der Stiftung Lesen aus Mainz organisiert.