Martina Bergmann über das Ende der Buchhandlung als Stauraum

Drehdings mit Lesezeichen und 40 unbequeme Klappstühle

Viele Buchhandlungen sind Museen der alten Bundesrepublik, meint Martina Bergmann. Die Rollen in der Gesellschaft seien heute anders verteilt und die Rolle "emsige Person im Bucheinzelhandel" werde gerade nicht stark nachgefragt. Die Buchhändlerin und Verlegerin aus Borgholzhausen plädiert für eine Neuerfindung.

Facebook und das Börsenblatt zeigen Bilder von Buchhandlungsauflösungen. Es gibt Berichte und Interviews mit Kollegen, die sich beklagen, ihr Engagement werde nicht mehr gewürdigt und, schlimmer noch, der Buchhandel sei insgesamt im Untergang begriffen.


Die Buchhandlung als Stauraum

Aber das stimmt nicht. Nicht der Buchhandel endet, sondern eine bestimmte Ausprägung des Einzelhandels mit Lesewaren. Die Bilder zeigen nämlich fast durchgängig die Ladenbaugewohnheiten der 80er und frühen 90er: Dunkelbraune Platten, waldgrüne Teppichfliesen, manchmal helles Holz mit farbigen Beschlägen. Die Buchhandlung als Stauraum. Es gibt da Klappstühle für Lesungen, 40 von derselben Sorte (alle unbequem), Schütten mit reduzierter Ware, Tonpapier-Plakate, und irgendwo steht ein Drehdings mit Lesezeichen. Motive: Teddybären, Dinosaurier, Fohlen und Leuchttürme. Immer Leuchttürme.


Immer dabei: die Buchhandlung

Diese Buchhandlungen sind Museen der alten Bundesrepublik. Sie waren ein wichtiges Element des sorgfältig organisierten Literaturbetriebs. Es gab außerdem Büchereien mit enormen Beständen. Es gab zahlreiche Autorenlesungen auf Einladung des Bödecker-Kreises oder der Stadtverwaltung. Ich habe in der Schule fünfmal Jo Pestum und dreimal Klaus Kordon erlebt, Paul Maar hat mir ein Sams gemalt. Und immer dabei: die Buchhandlung. Unsere Buchhandlung, Leseinsel, Bücherstube. Mit der Adventsausstellung, dem Büchertisch, als Co-Veranstalter.


Es ist nicht mehr 1988

Es gab Kleinstadtöffentlichkeit nicht ohne den oder die Buchhändler/in, und ich habe mir auch wegen dieser schönen Erfahrung den Lehrberuf ausgesucht. Das alles vorneweg, um zu sagen: Ich hege Sympathie für diese Form des Buchhandels. Aber ich bin auch froh über sein Ende. Denn es ist nicht mehr 1988. Die Rollen in der Gesellschaft sind heute anders verteilt als vor 30 Jahren, und das Profil "emsige Person im Bucheinzelhandel" hat gerade keine Konjunktur.

Das liegt nicht an Amazon, das liegt an einer Gesellschaft, die Amazon praktisch findet. Man kann sich von diesem Wandel kränken lassen und daran verdrießen. Man kann mit Starrsinn reagieren und sagen: Ich habe doch seit zehn Jahren einen Online-Shop, aber die Kunden kapieren das nicht. Oder man schließt und postet Bilder von seinen Teppichfliesen. Das ist alles legitim, aber es ist auch unfair. Denn die klagenden Kollegen machen schlechte PR für alle, für die Branche insgesamt.

Der Handel ist flexibel

Bücher wurden gehandelt, seit es sie gibt. Das war sehr lange vor der Öffnung des ersten Bücherstübchens in einer westdeutschen Fußgängerzone. Der Handel mit Büchern hatte sich mit Zensur auseinanderzusetzen, mit politischen Systemen aller Art, mit Armut weiter Teile seiner potenziellen Kundschaft, mit der Abwesenheit von Ware. Der Handel mit Büchern war Selbstbedienung anfangs nicht gewohnt, er kannte auch bestimmte Kundenkreise nicht. Er hat aber, durch Einzelne und auch in Gruppen, Flexibilität bewiesen.

Viel stärker als Textilien oder Gartenmöbel spiegeln Bücher Veränderungen einer Gesellschaft. Linke Buchhandlungen sind entstanden, weil der konservative Handel manche Texte nicht vertreiben wollte. Kinder- und Frauenbuchläden griffen Emanzipationsbewegungen auf und taten das so gut, dass auch der herkömmliche Buchhandel sich ihnen öffnen konnte.


Das Ende der Stöberstübchen

Und heute? Ich meine, das Ende der Stöberstübchen ist die Kehrseite einer Banalisierung von Inhalten und Handelssituationen. Es ist alles so leicht zu haben, so einfach zu begreifen, dass Technologie genügt, um Standardbedürfnisse zu erfüllen. Deswegen ist aber der kompetente Handel mit Büchern nicht irrelevant geworden. Er muss nur gerade wieder neu erfunden werden. Das ist seit Gutenberg schon häufiger geglückt.

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23 Kommentar/e

Diskutieren Sie mit ...

  • JUNIMOND Alexandra Brune-Will

    JUNIMOND Alexandra Brune-Will

    Bravo, gut gebrüllt, Frau Bergmann! Vor allem bin ich Ihrer Meinung, was die Darstellung von Amazon als den Inbegriff des Bösen, der Buchhandlungen zerstört. Es ist ja Amazon, das die Bedürfnisse der KUNDEN so gut bedient, das diese KUNDEN Amazon stark gemacht haben.

  • Babette Richter

    Babette Richter

    Was bin ich doch so froh, dass Frau Bergmann weiß, wie’s geht!
    Wenigstens eine......

  • Wilfried Albrecht

    Wilfried Albrecht

    Wie recht Frau Bergmann hat.
    Immer wenn etwas "bedrohliches" auf "den" Buchhandel zukommt, wird es ersteinmal schlecht geredet und als das "Böse" verurteilt.
    Wie leid bin ich es, dass 40 unbequeme Klappstühle, angeblich ausreichend und so Sätze wie : Unsere Kunden finden das gut .... von der Geschäftsführung an die Mitarbeiter gerichtet, als Motivation gedacht ist.
    Warum nicht in super Sessel investieren ?
    Sich neu Erfinden heißt : An jedem Tag kann ich etwas neues , etwas anders, etwas verrücktes, etwas ungewöhnliches ..... machen.

    Die Zeiten sind vorbei, in denen es hieß : Der Buchhändler wirds schon wissen - der Kunde kennt den Inhalt eines Buches schon bevor der Buchhändler es überhaupt in der Buchhandlung stehen hat.

    Ich bin nicht mutlos - sondern auf zu neuen Ufern !

  • Ulrike Schmidt

    Ulrike Schmidt

    Meine Rede! Treffsicher formuliert wie immer. Kompetenter Buchhandel erfindet sich ja schon immer neu. Ständiger Wandel mag nun anstrengend sein, vielleicht auch beängstigend, aber sicher kein Grund, missmutig die Segel zu streichen.
    Klar ist Amazon nicht bloß Papiertiger, aber doch auch kein Popanz, dem wir nichts entgegensetzen können. Gute PR tut not - da pflichte ich Frau Bergmann bei. Die vielen Chancen, die sich uns bei dieser schönen Arbeit bieten, können wir ja auch nutzen.

  • Felix Auer

    Felix Auer

    Was genau will uns die Autorin hier sagen?
    Kann es sein, dass der Abgabetermin für die Kolumne im Nacken sass und deshalb schnell was zu Papier gebracht werden musste?

  • Margarethe Mertens

    Margarethe Mertens

    Danke, Frau Bergmann. Endlich, endlich wird mal gesagt, was Sache ist. Ich kann die Jammerei im stationären Buchhandel und ständiges " ja, aber", " das haben wir aber immer schon so gemacht" oder " das wollen unsere Kunden (welche genau? wieviele genau?)" nicht mehr hören! Leute, einfach mal machen!

  • Wildfremd

    Wildfremd

    Sehr geehrte Frau Bergmann

    Sie schreiben zu 99,99 % die Wahrheit über den Buchhandel, denn genau so ist es Ich könnte Sie unbekannterweise dafür küssen :-)
    Also auf zu neuen Ufern.

  • franz wanner

    franz wanner

    Ich finde den Artikel heiter gelungen. Aber eben auch verkürzt. Worum geht es denn überhaupt? Handel, Branche, Umsatz und Ertrag. Die Hinweise auf die "Banalisierung" und den "Spiegel" des Gesellschaftswandels mögen da genügen. Schuster gibt es ja auch nicht mehr.
    Aber ändern wir mal die Blickrichtung. Vor 200 Jahren interessierte sich nur die Ausnahme vom Niemand für "Bücher". Dann wurde das Image von Belesenheit zur gesellschaftlichen Aufwertung. Und heute?
    Ja, heute kennen die Leser ihre Bücher, bevor sie in einem Laden stehen. Aber eben nur diese! Der "Holpflicht" für Informationen kann online jederzeit entsprochen werden, auch zu Sach-, Fach- und Unterhaltungsthemen.
    Ein ganz wesentliches Element der Erlebenswelt ist aber z.B. die Überraschung, die unplanbare Anrührung und abseitiges Interesse durch Entdeckung. Das kann kein Algorithmus leisten.
    Wenn man von Büchern spricht, dann von Schöpfern und Herausgebern. Umsatz mag deren Lebenserhalt sichern, Lebenszufriedenheit ganz sicher nicht. Denn die braucht kein Zählwerk, sondern Präsenz. Auch zum anfassen.

  • Belbo

    Belbo

    Ganz Unrecht hat die Autorin nicht mit ihrer Kritik. Leider unterlässt sie es, auch nur ansatzweise selbst eine neue Idee oder Lösung anzubieten. Kritik allein ist zu wenig

  • Rosemarie Busch

    Rosemarie Busch

    Die Zustandsbeschreibung von Frau Bergmannist ja ganz nett zu lesen. Aber was ergibtsich daraus? Wo ist die Lösung der Probleme? Man kommt sich vor wie beimArzt, der die Symptome benennt und dann nach Hause schickt. Zumindest den Ansatz einer Lösung hätte ich erwartet

  • Irene Fetzer

    Irene Fetzer

    Liebe Frau Bergmann, ich lese Ihre Kolumnen eigentlich sehr gerne, aber das ist ja richtig Quark, was da kam.
    Ich hätte gerade von Ihnen eine etwas differenziertere Aussage zu diesem Problem erwartet.
    Es gibt mannigfache Gründe, eine Buchhandlung zu schließen, da gehören mangelnde Kundenfreqzenz oder falscher Standort, grüne Bodenfliesen, und ein 80iger Jahre Design unter ferner liefen auch dazu.
    Ich arbeite in der Zwischenzeit in einer anderen Branche und muss mit Nachdruck feststellen, keine ist so offen, kreativ und innovativ, reagiert so schnell auf Veränderungen wie der Buchhandel. Viele tolle Ideen sind sicherlich auch der mangelnden Kapitaldecke geschuldet. Umso höher ist das doch anzusetzen, was da produktives rüber kommt.
    Vielleicht sollten Sie Ihr beschauliches Borgholzhausen einmal verlassen und sich im Rest der Republik umschauen.
    Dann können Sie nochmal eine Kolumne schreiben.
    Mit den besten Grüßen

  • Theodor Meschede

    Theodor Meschede

    Frau Fetzer
    Einfach nur vielen Dank. Volltreffer.

  • ex libris

    ex libris

    Dass es viele solcher Oldtimer unter den Buchhandlungen und Buchhändlern gibt, unbestritten. Aber mir fehlen in diesem Verriss Ideen, wies besser geht. Diese finden sich aber zum Glück wiederum in einem BUCH: "Meine schöne Buchhandlung", ISBN-13: 978-3957281074. In diesem Sinne: Die Buchhandlung ist tot - es lebe die Buchhandlung! :-)

  • if

    if

    Wenn ich mich richtig entsinne, waren im vorigen Essay die Kunden die Doofen, jetzt sind es also die Händler. Mir fehlt ein wenig das Konstruktive in den Beiträgen.

  • Christian

    Christian

    Frau Fetzer
    Sie sollten sich mal darüber Gedanken machen, warum die Kundenfrequenz nachlässt und wie man diesem entgegenwirken kann. Viele Buchhändler stecken lieber den Kopf in den Sand, meckern über amazon, anstatt sich mal ernsthaft Gedanken zu machen, was man an seinem eigenen Laden ändern kann oder muss um mehr Kunden anzulocken. Möglichkeiten gibt es hier viele. Die Einstellung zu Änderungen kann man an den Kommentaren hier sehr gut ablesen. Viele wollen ( aus den unterschiedlichsten Gründen ) keine Änderung und trauern der alten Zeit nach, die aber so nicht mehr zurück kommen wird. Anstatt mal selbstkritisch seinen Laden zu betrachten und sich selbst Gedanken zu machen, werden in den Kommentaren hier fehlende Lösungsvorschläge von Frau Bergmann reklamiert. Leute, so funktioniert der Handel der Zukunft nicht. Dieser wird immer individueller werden. Eine Zukunft werden nur Läden haben, die den alten Schuh ausziehen und wegwerfen und neue Wege mit ihrer Buchhandlung gehen. Möglichkeiten Änderungen durchzuführen gibt es unzählige. Lösungen hier aufzuzeigen macht wenig Sinn, weil nicht alle Lösungsvorschläge in jeder Buchhandlung bzw. in jeder Stadt so umgesetzt werden können. Die kreativsten und flexibelsten Buchhandlungen werden eine Zukunft haben.

  • franz wanner

    franz wanner

    Nö Christian,

    zwar wäre da alles richtig gesagt, wenn die Voraussetzungen stimmen würden. Eine Reduktion auf den Sachverhalt "Handel", wird dem nicht gerecht. Die Anpassung an Marktverhältnisse mag für Technik, Fahrräder und Textilien gelten.
    Der Buchhandel unterwirft sich der Preisbindung ja nicht, weil er den Vorteil des Preiskartells schätzt, sondern per Gesetz aus gesellschaftlichen Gründen, also aus anderen Gründen, als sie Verlage, Händler oder Wirtschaftssubjekte vorbringen würden.
    Es geht also nicht nur um das Handelsprodukt, es geht auch darum, wofür es steht. Und genau das bezeichnet das fast schon masochistische Selbstverständnis des Händlers in Sachen Bücher und unterscheidet von der Lektüreabteilung im Großkaufhaus mit beistehenderr Kiste "Mängelexemplare"

  • Wilfried Albrecht

    Wilfried Albrecht

    Hallo,

    eine Alternative wäre :

    Gar nichts ändern - alles so lassen wie es ist - Einrichtung nicht verändern - Klappstühle als etwas "Besonderes" anpreisen - 60 Jahre warten - dann "Neueröffnung" feiern - dann strömen die Kunden in die Buchhandlung : Das will ich sehen.
    Nur "wir" werden es nicht mehr sehen.

  • Christian

    Christian

    franz wanner

    Es ist genauso falsch, sich hinter dem Buchpreisbindungsgesetz zu verstecken wie über amazon zu meckern. Ein Beispiel dafür, dass es an Kreativität und Innovation mangelt. Selbst wenn das Buchpreisbindungsgesetz aufgegeben werden würde, würde in vielen Buchhandlungen nichts passieren. Da würde man sich wieder einen anderen Punkt suchen, hinterdem man sich versteckt kann oder einen neuen Schuldigen suchen. So mancher Buchhändler ( ich sage ganz bewusst mancher, denn es gibt ja auch positive Beispiele in der Branche die entsprechend gehandelt haben ) wäre besser beraten die Energie, die sie in das Verstecken, rummeckern oder Schuldigen suchen investiert, in Strategien investieren würde, die den Laden in Schwung bringt bzw. Kundschaft in den Laden oder eigenen Online Shop lockt. Man darf eben nicht alles nur auf das Buchpreisbindungsgesetz, amazon, Ladeneinrichtung, Klappstühle usw. reduzieren, sondern muss über der Tellerrand hinaus schauen.

  • Irene Fetzer

    Irene Fetzer

    Christian, bitte lesen Sie meinen Beitrag ganz: ich singe unten das Loblied auf eine ungemein kreative, innovative und vor Ideen nur so sprudelnde Branche, die ja genau dieses alles einsetzt um Kunden zu halten und neue zu gewinnen. Selbstverständlich gibt es die ewig gestrigen ( wobei ich keine kenne), aber, und das nervt mich an der Kolumne von Frau Bergmann, hier werden einige Beispiele rausgepickt, die überhaupt nicht repräsentativ sind. Dadurch entsteht u.U. der Eindruck, die ganze Branche wäre so schnarchnasig! Das ist einfach falsch! Punkt!

  • franz wanner

    franz wanner

    Hallo Christian

    ich fand den Artikel ja amüsant und ich hatte nicht widersprochen. Ich hatte nur eine zusätzliche Ebene betrachtet. Und deswegen muß ich erneut dieser Reduktion auf den findigen Händler widersprechen.
    Der eigene Online-shop ist ganz sicher teuer, ist sicher eine Ergänzung und ganz
    sicher sogar kein Wettbewerb zu den überregionalen Versendern. Er ist nur ein zusätzlicher Kommunikationskanal zum loyalen Regionalkunden. Digital braucht es keine 1000 Wettbewerber, die zudem gleich sind. Lassen wir das aber.
    Es geht um die Ziele, denn die bestimmen die Strategie und erst dann wird über den Fußbodenbelag gesprochen.
    Ginge es nur darum, wieviel Marge man zu welchen Kosten aus dem qm Laden erzielen kann, samt Begleitaufwendungen, dann dürften unsere Stein und Glas gewordenen Gemeinden sehr schnell anders aussehen, auch wenn darinnen womöglich keine Gemeinde mehr lebt.
    Wie gesagt, eine andere Ebene. Nicht "Lösung" des Problems "mangelnder Umsatz", sondern die Beseitigung des Problems zugunsten eines anderen Zwecks. Sattler, Schuster, Polsterer oder Buchhändler mit gleichem Schicksal?
    Bäcker und Brauer haben sich neu erfunden.

  • Verblasstes Tonpapier

    Verblasstes Tonpapier

    Liebe Leute,

    Frau Bergmann hat nur eine grandios gute Kolumne geschrieben und keinen Do-it-yourself Ratgeber für dahindümpelnde Buchhandlungen. Die zusammengeklappten Teppichfliesen und das verblichene Tonpapier sowie die dauerschleifenartigen Leseonkelundtanten stehen doch für das Hinterwäldlerische im Buchhandel, was wir alle so lieben und bewahren.
    Wie wäre es denn eine Retro- Buchhandlung zu eröffnen mit dicken KNO-Katalogen und handgeschriebenen Bestellzetteln. An den Wänden hängen, hinter Glas, Bücher mit Erklärungshinweisen unter dem Motto: Ach die gute alte Zeit.
    Last uns doch einfach eine Klappstuhl- Lesetour mit Autorinnen und Autoren durch Buchhandlungen organisieren, Einladungen handgeschrieben, auf Tonpapier.
    Aufmerksamkeit wäre garantiert.
    Ich bin dabei.

  • franz wanner

    franz wanner

    Verblasstes Tonpapier

    Dabei auch als Finanzier?

    Als literarischer Event-Salon mit Leseecke, Frischebar und Stammtisch?
    Und Schaugruft für Bibliophile? Und im Gang zum Klo dann eine Reihe Terminals zu Recherche und Schnellkauf von ebooks?
    Vormittags nur für Mitglieder, zwischen 14-19 Uhr für Neugierige, ab 19.30 Uhr
    literarische Live-Performance, ab 0.00 wieder Schlummerstube mit Hörbuchgeraune verflossener Größen. Sa.+So ist immer Brunch.
    So etwa?

  • Verblasstes Tonpapier

    Verblasstes Tonpapier

    Finanzierungsbeteiligung klar.
    Respekt, die restlichen Angebote sind nach meinem Geschmack.
    Schlummerstunde umwerfend.
    Brunch fein.
    Also nonstop 365 Tage im Jahr?

    Ich wäre noch für Türsteher um die Hemmschwelle zu vergrößern und die Exklusivität von Bücherdüften zu unterstreichen.
    Filialen in allen Riesengroßkleinstädten.
    Eigenproduktion von Klappstühlen, die wir signiert verkaufen Franz & Max.
    Wo und wann gründen wir?

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