Ort der Buchmesse ist die Immanuelkirchstr. 4 in Berlin Prenzlauer Berg. Sie bietet mehr als 90 Veranstaltungen – von Podiumsdiskussionen bis hin zu Lesungen, Projektpräsentationen und einem Kinderprogramm. Ein zentraler Programmpunkt ist die Auftaktveranstaltung am 1. Mai unter dem Titel "Russischsprachige Kultur und Buchverlagswesen außerhalb Russlands. Entwicklungsstrategien in Europa". Die Diskussion richtet sich insbesondere an deutsche Medien, Verlage, Literaturagenturen, Blogger:innen sowie Vertreter:innen von Stiftungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Russischsprachige Intellektuelle, Politolog:innen und Verleger:innen diskutieren dabei aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der russischsprachigen Kultur im europäischen Exil. Die Veranstaltung wird simultan ins Deutsche übersetzt.
Weitere Diskussionen widmen sich Themen wie queerer Literatur als politischem Ausdruck, neuen Strömungen in der russischsprachigen Literatur, aktuellen literarischen Medienprojekten außerhalb Russlands sowie der Übersetzung zeitgenössischer Texte aus dem Russischen und ins Russische. Zudem wird der russischsprachige literarische Raum in Berlin mit seinen Schreibschulen, Lesekreisen und Bibliotheken vorgestellt.
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