Deutscher Buchpreis 2021

Auftakt in Hamburg

6. September 2021
von Börsenblatt

Bereits zum fünften Mal lud das Literaturhaus Hamburg zum großen Longlist-Abend in die Freie Akademie der Künste ein. Zehn der 20 für den Deutschen Buchpreis nominierten Autor*innen stellten sich und ihre Romane vor. 

Eigentlich ist das Thema Migration im Roman von Sasha Maria Salzmann nicht so lustig, im Gespräch mit Rainer Moritz darf aber doch gern gelacht werden. 

Fast 300 Literaturinteressierte schauten zu – im Saal oder über einen Livestream. Das Veranstaltungsformat hat es in sich: Nur 20 Minuten haben die Autorinnen und Autoren für die Lesung aus ihrem Werk und für die Fragen der Moderator*innen Zeit. Die Journalistinnen Annemarie Stoltenberg und Julia Westlake sowie Literaturhausleiter Rainer Moritz sprachen mit den Nominierten. Diese Autor*innen waren dabei:

  • Henning Ahrens: »Mitgift« (Klett-Cotta)
  • Shida Bazyar: »Drei Kameradinnen« (Kiepenheuer & Witsch)
  • Franzobel: »Die Eroberung Amerikas« (Paul Zsolnay)
  • Dana Grigorcea: »Die nicht sterben« (Penguin)
  • Norbert Gstrein: »Der zweite Jakob« (Hanser)
  • Dilek Güngör: »Vater und ich« (Verbrecher)
  • Peter Karoshi: »Zu den Elefanten« (Leykam)
  • Sasha Marianna Salzmann: »Im Menschen muss alles herrlich sein« (Suhrkamp)
  • Ferdinand Schmalz: »Mein Lieblingstier heißt Winter« (S. Fischer)
  • Antje Rávik Strubel: »Blaue Frau« (S. Fischer)

Ausgerichtet wurde der Abend vom Literaturhaus Hamburg, in Kooperation mit der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins und der Freien Akademie der Künste Hamburg, mit Unterstützung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius sowie der Kunst- und Literaturstiftung Petra und K.-H. Zillmer.

Bis zur Bekanntgabe der Shortlist am 21. September wird der ein oder die andere der nominierten Autor*innen als Überraschungsgast in einer Buchhandlung lesen (zu den Terminen).

Am 1. Oktober treten die für die Shortlist nominierten Autor*innen im Frankfurter Literaturhaus vor das Publikum. Es moderieren: Eva-Maria Magel, Alf Mentzer und Christoph Schröder. Streaming- und ggf. Saaltickets bietet das Literaturhaus auf der Website an.

Am 18. Oktober wird der Gewinner oder die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises im Frankfurter Römer bekannt gegeben.