Bibliothekarinnen und Bibliothekare, die nur ihren Job machen – Kindern Zugang zu einer breiten, altersgerechten Auswahl an Literatur zu verschaffen – sehen sich übelsten Diffamierung bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt, online und im täglichen Leben. Trotzdem haben viele von ihnen nicht klein beigegeben und Widerstand geleistet, sich organisiert und gekämpft. Dafür haben sie teilweise mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes bezahlt.
Die Dokumentation "Verbotene Bücher" (USA 2025) erzählt die Geschichte dieser Kämpferinnen und Kämpfer. Gewöhnliche Bürgerinnen und Bürger, die unerwartet zu Verteidigern der Demokratie geworden sind – und die alles riskieren, um die Grundrechte ihrer jungen Schützlinge zu bewahren, so die Programmankündigung. Bibliothekare sind die Brandmauer, heißt es an einer Stelle des Films.
Haarsträubend beim Anschauen sind etwa die Szenen vor den Elternbeiräten oder bei Anhörungen, wo die Fronten aufeinandertreffen. Das macht fassungslos.
Die komplette Sendung (74 Minuten) ist noch in der 3sat-Mediathek zu sehen: hier