Das manager magazin über Fake-Ratgeber

"Mit dem Rücken zur Wand"

23. Januar 2026
Redaktion Börsenblatt

Die aktuelle Ausgabe des manager magazins berichtet über die Schwemme KI-generierter Bücher auf dem Buchmarkt – "von Billigreiseführern bis zu Fakebiografien". Redakteur Henning Hinze hat dafür u.a. Michael Zirn, Geschäftsführer des Frechverlags, und Börsenvereinsjustiziar Christian Sprang befragt.

Cover des manager magazins, Ausgabe 2/2026

Ausgangpunkt des Artikels ist eines "von mindestens 15 mit künstlicher Intelligenz (KI) generierten Schrottbüchern, die nach der Veröffentlichung von Jean-Remy von Matts Autobiografie mit dem Titel 'Am Ende' auf den Markt geworfen wurden“. Hinze zählt beispielhaft eine Reihe von darin enthaltenen Fehlern auf.

Michael Zirn wird mit dem Satz zitiert: "Die etablierten Verlagsprodukte gehen in der Masse der KI-Bücher inzwischen unter." Auch die Schwierigkeiten, dagegen vorzugehen, werden thematisiert – Christian Sprang erklärt: "Ich bin der, der die Botschaft überbringen muss, dass man meistens gar nichts machen kann."

Hinze berichtet auch über die rasant gestiegene Zahl von Kindle-Büchern bei Amazon und beobachtet: "Die Verlage stehen ratlos vor der Entwicklung. Gegen Amazon kämpfe man 'mit dem Rücken zur Wand', sagt stellvertretend für die Branche Frechverlag-Geschäftsführer Zirn."