Pick by Voice
Beim Klett VerlagsService hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Ein Besuch bei der Auslieferung im schwäbischen Korb.
Am Werk: Die Kommissioniererinnen mit ihren Headsets.
Beim Klett VerlagsService hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Ein Besuch bei der Auslieferung im schwäbischen Korb.
Am Werk: Die Kommissioniererinnen mit ihren Headsets.
Gang 56 OK. Regal 22 OK. Fach 15 OK. Was sich kryptisch liest, ist der Auszug aus einem "Dialog", den die Kommissionierer:innen beim Klett VerlagsService mit dem sprachgesteuerten Voice-System Lydia führen, um die richtigen Bücher zu finden und in die Behälter zu legen. Die Mitarbeiter:innen tragen ein Headset, hören Lydias Anweisungen und geben mit "OK" Feedback. "Seit wir vor anderthalb Jahren Pick-by-Voice eingeführt haben, konnten wir unsere Fehlerquote um 60 bis 70 Prozent senken", so die Geschäftsführer Jörg Lasar und Andreas Wenger. Die Reklamationsquote sei ebenfalls gefallen und bewege sich bei unter einem Prozent. Ein weiterer Vorteil von Pick-by-Voice: Dank modernster KI-basierter Sprachtechnologie funktioniert die Erkennung ganz ohne vorheriges Sprachtraining. Das Lydia-System kann in über 70 Sprachen und Dialekten kommunizieren, sodass Mitarbeiter:innen ohne Deutschkenntnisse, wie die zahlreichen internationalen Mitarbeiter:innen, die speziell im Schulbuchgeschäft mithelfen, schnell einsatzbereit sind.
Pick per Voice: Eine KI-gestützte Software flüstert den Mitarbeiter:innen direkt ins Ohr,wo genau das gewünschte Buch gelagert ist.
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