Ab 2027 will Leykam keine Literatur, Kinderbücher und populäre Sachbücher mehr verlegen. Der älteste österreichische Verlag wird sich stattdessen auf die Bereiche Wissenschaft und Pädagogik konzentrieren. Warum? Wirtschaftliche Gründe, räumt der Verlag ein. Seit 2017 gehört Leykam zur steirischen Beteiligungsgesellschaft GL Invest – der war die Rendite wohl zu gering. Seit Dezember 2024 war Ludwig Lohmann für den Publikumsbereich verantwortlich. Bereits erschienene Titel sollen Leykam zufolge lieferbar bleiben.
Einschnitte gibt es auch beim Bergverlag Rother, der durch seine roten Wanderführer bekannt ist: Im Laufe des Jahres wird das bisher intern geführte Lektorat geschlossen, verbunden mit mehreren Kündigungen. Ein externer Dienstleiter wird das Lektorat übernehmen. Damit will sich der Verlag, Zitat, "wirtschaftlich stabil und zukunftsfähig" aufstellen.
Es gibt einen neuen Audioverlag: Jörg Peters von Gould Finch Audio und Chris Kling, Gründer der Klangkantine Studios, haben den Audioverlag Connecting the Dots gegründet. Das erste Programm umfasst sieben Titel zu gesellschaftlichen Themen, u.a. von Stefan Ruppaner und Franziska Hohmann. Ergänzt und beworben wird das Verlagsprogramm durch einen gleichnamigen Podcast.