Die Entscheidung zeige gravierende Mängel hinsichtlich des Verfahrens, das zum Ausschluss geführt hat, sowie hinsichtlich der Transparenz. Damit untergrabe sie die Werte der Meinungs- und Veröffentlichungsfreiheit, auf denen die Verlagsbranche basiert.
Sonia Draga, Präsidentin der FEP, erklärt: "Die europäischen Verleger sind besorgt darüber, dass diese Buchhandlungen ohne Angabe von Gründen ausgeschlossen wurden. Buchhandlungen sind Orte, an denen Ideen ausgetauscht und neue Meinungen geformt werden." Der Europäische Verlegerverband verlange Klarheit über den Prozess, der zum Ausschluss der drei Buchhandlungen geführt hat – und, solange keine Transparenz herrsche, eine Wiederaufnahme der ausgeschlossenen Buchhandlungen in den Deutschen Buchhandelspreis.