Deutscher Buchhandlungspreis

IPA ist "überrascht und enttäuscht"

9. März 2026
Redaktion Börsenblatt

Der Ausschluss von drei Buchhandlungen vom Deutschen Buchhandlungspreises sorgt für viel Kritik. Die International Publishers Association und ihre Präsidentin Gvantsa Jobava zeigen sich überrascht und enttäuscht über die Entscheidung.

Gvantsa Jobava schaut nach links

Gvantsa Jobava, Präsidentin der International Publishers Association – und frühere Vorsitzende des Verlags- und Buchhandelsverbands in Georgien

 

 

Die International Publishers Association (IPA) unterstützt die European and International Booksellers Federation sowie den Börsenverein des Deutschen Buchhandels in ihrer Kritik.

In der Stellungnahme heißt es: "Mit großer Überraschung und Enttäuschung stellen wir fest, dass in einem Land, das sich so stark zur Meinungsfreiheit bekennt wie Deutschland, drei Buchhandlungen aufgrund eines Verfahrens, das dem Schutz vor Terrorismus dienen soll, von der Berücksichtigung ausgeschlossen wurden – ohne eine detaillierte Begründung, die es ihnen ermöglichen würde, solche Vorwürfe anzufechten."

Die IPA fordert daher den Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien auf, die Entscheidung zu überprüfen.