Zur Lage christlicher Buchhandlungen in der Pandemie

Guter Service ist das A und O

18. November 2021
von Stefan Hauck

Wie religiöse Buchhandlungen bislang durch die Krise gekommen sind, erläutert Bernhard Meiners von der MDG.

Bernhard Meiners ist Stellvertreter der Geschäftsführerin der MDG und berät christlich orientierte Unternehmen. 

Wie haben die religiösen Buchhandlungen die Folgen der Pandemie bislang bewältigt? 
Alle hatten 2020 einen Umsatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich zu verkraften, nur eine inhabergeführte Buchhandlung in Sachsen-Anhalt hat über 20 Prozent Umsatzzuwachs geschafft. Sie war schon vor der Pandemie als lokaler Anlaufpunkt für Buch- und Literaturliebhaber platziert und konnte ihre Stammkundschaft überdurchschnittlich aktivieren. Der Fokus auf das Online­geschäft wirkte dort, wo bereits ein Webshop eingerichtet und bei den Kunden etabliert war, als kleiner Umsatzbringer, der den Rückgang des Flächenumsatzes aber nicht auffangen konnte. Der Versand von Printkatalogen im Herbst 2020 sowie von Newslettern an Stammkunden zu den Kirchenfesten konnte einen Teil des an Amazon abgewanderten Umsatzes zurückholen. 
 

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