I'm dreaming of a light remission
Das Thema Remissionen flammt jetzt in Branchendiskussionen wieder auf. Dieter Dausien hätte da einige traumhafte Ideen.
Dieter Dausien, Inhaber des Buchladens am Freiheitsplatz in Hanau.
Das Thema Remissionen flammt jetzt in Branchendiskussionen wieder auf. Dieter Dausien hätte da einige traumhafte Ideen.
Dieter Dausien, Inhaber des Buchladens am Freiheitsplatz in Hanau.
Da war es mal wieder: Nachdem das Thema für ein paar Jahre wie ein scheues Reh aus dem Scheinwerferlicht der Branchendiskussionen verschwunden zu sein schien, poppt es jetzt wieder auf: Das teure Remi-Unwesen! Gelesen im letzten Rundmailing des Börsenvereins über die April-Sitzungen der Fachausschüsse: "Eine neue Untergruppe der Taskforce Wirtschaftlichkeit [...] arbeitet derzeit an Vorschlägen für eine Optimierung des Remissionswesens. In der Sitzung wurden erste Ideen zur Vereinfachung der Remissionsprozesse zwischen Verlagen und Handel vorgestellt."
Erste Ideen, erste Ideen ... Remis vereinfachen ... hab ich das nicht irgendwo schon mal gehört!? Ist das nicht das Thema, das sich seit Langem durch die Jahrzehnte schlängelt, ohne dass eine wirklich neue Praxis zum Vorschein kommt? Aber halt, Dieter, sei nicht ungerecht! Es hat sich ja schon ein bisschen was verändert. Zumindest bei uns im Hanauer Buchladen am Freiheitsplatz:
Ansonsten alles wie früher: raussuchen, Abschiedstränen wegwischen, Zustand des Buchs begutachten zwecks Vermeidung drastischer Rabattkürzungen, Etiketten abziehen, gut und stoßfest verpacken, auf unsere Kosten verschicken und auf Gutschrift innerhalb der nächsten Monate hoffen.
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