Im erweiterten Rahmenprogramm stellte der Libri.Campus auch zwei zentrale Branchenthemen in den Fokus: Leseförderung und Nachfolge. Buchhändlerin Nina Schott, Leiterin beim Literanauten-Projekt des Arbeitskreises für Jugendliteratur, präsentierte, wie Leseförderungsprojekte für junge Zielgruppen funktionieren können – indem sie von Jugendlichen für Jugendliche gemacht werden. Junge Menschen wüssten schließlich am besten, was ihr interessiert weckt und wie sie Gleichaltrige für Bücher begeistern können. Leseclubs in Zusammenarbeit mit Jugendlichen haben sich dabei als Format bewährt und tragen durch das oftmals langjährige Engagement der Jugendlichen ebenfalls zur Kundenbindung bei.
Damit unabhängige Buchhandlungen erhalten bleiben, empfahl Unternehmensberaterin Gudula Buzmann in ihrem Workshop zum Thema Nachfolge Inhaber:innen, mehr Mitunternehmertum zu wagen. Verantwortungen abzugeben und so Mitarbeitende schrittweise zu Mitunternehmer:innen zu machen, erhöhe die Chancen, Teammitglieder als mögliche Nachfolger:innen aufzubauen.