Israel, Iran, Türkei im Fokus der Buchmesse
Die Frankfurter Buchmesse ist ein hochpolitischer Ort – seit ihren Anfängen vor 75 Jahren. Diesmal ging es vor allem um Israel und den Gazastreifen, aber auch um die Türkei und den Iran.
Die Frankfurter Buchmesse ist ein hochpolitischer Ort – seit ihren Anfängen vor 75 Jahren. Diesmal ging es vor allem um Israel und den Gazastreifen, aber auch um die Türkei und den Iran.
Es hat fast schon etwas Ritualisiertes, und man könnte darauf Wetten abschließen: Wenige Tage, bevor die Frankfurter Buchmesse eröffnet wird, geht ein mittleres bis mittelschweres Beben durch die (Buch-)Welt und macht aus der weltgrößten Bücherschau einen Ort der politischen Auseinandersetzung – über die selbst gesetzte Agenda hinaus. Sei es eine Schwarze Autorin, die sich auf der Messe bedroht fühlt, seien es rechte Verlage, die auf der Messe ausstellen – oder sei es das beispiellose Massaker der Hamas an der israelischen Zivilbevölkerung wie in diesem Jahr: In jedem Fall wird die Frankfurter Buchmesse durch diese Ereignisse politisiert wie keine andere Messe auf diesem Planeten. Das war von Beginn an so, und wird hoffentlich auch so bleiben.