Berliner Verlagspreis 2021

Diese Sechs sind im Finale

5. Oktober 2021
von Börsenblatt

Mit insgesamt 68.000 Euro ist der Berliner Verlagspreis dotiert. Nun stehen die sechs Verlage der Shortlist 2021 fest. Die Preisträger werden am 7. November bekannt gegeben.

Bücher aus den nominierten Verlagen 2021

Folgende sechs Verlage, die sich durch ein herausragendes Programm und verlegerisches Engagement auszeichnen, sind laut Mitteilung der Veranstalter für den Berliner Verlagspreis 2021 nominiert:

"Berlin glänzt trotz Pandemie als Verlagsmetropole: Mehr als 70 unabhängige Verlage haben sich für den Berliner Verlagspreis 2021 beworben. Dabei sind weit über die Berliner Stadtgrenzen hinaus be-kannte Verlage und auch Neugründungen. Diese Vielfalt an Büchern und Programmen hat uns als Jury begeistert und die Entscheidung nicht leicht gemacht, sechs Verlage für die Shortlist zu nominieren!", so die Jury über den diesjährigen Auswahlprozess.

Der aktuellen Jury gehören an: Prof. Andreas Degkwitz (Universitätsbibliothek der Humboldt Universität zu Berlin), Cornelia Geißler (Kulturredakteurin der Berliner Zeitung), Britta Jürgs (AvivA Verlag), Kat Menschik (Illustratorin), Nina Wehner (Inhaberin der Buchhandlung Die Buchkönigin) und Olivia Wenzel (Autorin).

Die Preisträger*innen werden bei der feierlichen Preisverleihung am 7. November 2021 um 11 Uhr im Deutschen Theater Berlin bekannt gegeben. Vergeben wird der Große Berliner Verlagspreis, dotiert mit 35.000 Euro, sowie zwei Berliner Verlagspreise über jeweils 15.000 Euro. Die drei weiteren Verlage der Shortlist erhalten eine Anerkennung in Höhe von 1.000 Euro.

Der mit insgesamt 68.000 Euro dotierte Berliner Verlagspreis wird seit 2018 von den Berliner Senatsverwaltungen für Kultur und Europa sowie für Wirtschaft, Energie und Betriebe gemeinsam vergeben. Das Projektmanagement liegt beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.

Für den Preis 2021 konnten sich vom 6. Mai bis zum 6. Juli 2021 alle Verlage mit einem Jahresumsatz von bis zu zwei Millionen Euro und einem Berliner Firmensitz bewerben. Von der Vergabe ausgeschlossen sind Verlage, die sich mehrheitlich im Besitz einer größeren Verlagsgruppe befinden – sofern diese mehr als zwei Millionen Euro Gesamtumsatz erwirtschaftet.

2020 wurden der AvivA Verlag, die Edition Orient und der Querverlag ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Berliner Verlagspreis, den Vergabekriterien und den Teilnahmebedingungen unter: www.berliner-verlagspreis.de.