Auszeichnung

Mara-Cassens-Preis erhöht Dotierung

11. März 2026
Redaktion Börsenblatt

Der Mara-Cassens-Preis ist ab 2026 mit 25.000 Euro dotiert – 5.000 mehr als bisher. Er ist damit der höchstdotierte Preis für einen bereits veröffentlichten deutschsprachigen Debütroman. Die aktuelle Ausschreibung läuft. 

Die Ausschreibung für 2026 publizierte Romane richtet sich direkt an die Verlage und läuft ab sofort, teilt das Literaturhaus Hamburg mit. Der Mara-Cassens-Preis sei der einzige Literaturpreis für einen deutschsprachigen Romanerstling, der von einer Leser:innenjury vergeben wird. Die 15-köpfige Jury besteht ausschließlich aus Mitgliedern des Literaturhaus-Vereins, die nicht professionell im Literaturbetrieb tätig sind.

Die Hamburger Stifterin Mara Cassens (1944–2015) wollte mit dem Preis Autor:innen ermöglichen, "sich für eine gewisse Zeit ganz dem Schreiben zu widmen". Lange war er mit 15.000 Euro dotiert, bis die Mara und Holger Cassens-Stiftung 2020 das Preisgeld auf 20.000 Euro anhob. Mit der aktuellen Ausschreibung erhöhte die Stiftung um weitere 5.000 Euro.

Ende November entscheidet die Jury über den/die Preisträger:in. Die feierliche Preisverleihung im Januar des Folgejahres eröffnet traditionell das Lesungsjahr im Literaturhaus Hamburg. Den Mara-Cassens-Preis 2025 erhielt Jina Khayyer für ihren Roman "Im Herzen der Katze", der im vergangenen Jahr bei Suhrkamp erschienen ist.

Die Bewerbungsfrist 2026 endet am 12. Oktober. Weitere Infos zur Teilnahme und Ausschreibung finden sich hier.