Förderpreis Komische Literatur

Verlage können bis 30. Juni Vorschläge vorschlagen

28. April 2026
Redaktion Börsenblatt

Für den "Förderpreis Komische Literatur", dotiert mit 3.000 Euro, können Verlage bis 30. Juni Autor:innen vorschlagen, die auf Deutsch schreiben und noch am Anfang bzw. in einer frühen Phase ihrer schriftstellerischen Laufbahn stehen.

Ein Pokal und ein offenes Buch

Seit 1999 vergibt die Stiftung Brückner-Kühner zusammen mit der Stadt Kassel auf Vorschlag von Verlagen den "Förderpreis Komische Literatur" zum "Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor". Der Förderpreis ist mit 3.000 Euro dotiert und richtet sich an Autor:innen, die auf Deutsch schreiben und sich am Anfang bzw. in einer frühen Phase ihrer Laufbahn befinden. Voraussetzung ist, dass bereits Werke veröffentlicht wurden, die "auf hohem künstlerischen Niveau vom Komischen geprägt sind". Eingereicht werden können auch Theaterstücke, Bilder-, Hör- und Drehbücher sowie elektronische Publikationsformen. Ausgezeichnet wird das bisher entstandene Werk, nicht nur eine einzelne oder die neueste Publikation.

Für das Jahr 2026 ging der Förderpreis an Barbi Marković (Vorschlag: Rowohlt Belletristik und Hundert Augen). Der Hauptpreis wurde am 7. März 2026 an Marc-Uwe Kling vergeben.

Verlage sind eingeladen, jeweils eine Autorin oder einen Autor aus ihrem Programm vorzuschlagen; auch erneute Vorschläge bereits vorgeschlagener Autor:innen sind möglich, sofern sie den Preis noch nicht erhalten haben. 

Die Preisverleihung ist für das Frühjahr 2027 geplant.