IPA-Präsidentin Gvantsa Jobava sagte: "In den letzten 20 Jahren haben wir mutiges publizistisches Engagement gewürdigt. Die Preisträger:innen des Prix Voltaire und die Nominierten für den Preis haben so viel riskiert, um die Werke anderer zu veröffentlichen und deren Meinungsfreiheit in der Praxis zu sichern. Sie mussten Exil, Haft, Schikanen und Einschüchterungen erdulden; einige sind verschwunden, andere wurden ermordet. All dies riskieren sie, um die Schriften anderer Menschen zu veröffentlichen. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Prix Voltaire haben wir beschlossen, dies als Slogan zu wählen: 'Mut zum Veröffentlichen'. Unsere Preisträger:innen der letzten zwanzig Jahre und die Kandidat:innen auf unserer diesjährigen Shortlist gehören in der Tat zu den Mutigsten unter uns."
Die Vorsitzende des IPA Freedom to Publish Committee, Jessica Sänger, würdigte die bisherigen Preisträger:innen und fügte hinzu: "In diesem Jahr verzeichneten wir erneut einen Rekord bei den Nominierungen. Das ist natürlich in gewisser Hinsicht bedauerlich: So viele Verleger sind in so großer Gefahr. Aber es ist auch inspirierend, ihren Mut zu sehen und von Verlegern zu lesen, die sich der Risiken bewusst sind, aber bereit sind, sich ihnen zu stellen, um den Lesern Bücher zugänglich zu machen."