Auszeichnung

Wiener Krimipreis 2026: Einreichfrist läuft!

4. März 2026
Redaktion Börsenblatt

Ab sofort können Titel zum Wiener Krimipreis, vormals Leo-Perutz-Preis für Wiener Kriminalliteratur, eingereicht werden. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Nachtszene mit zwei Krähen, die über einem Grabstein fliegen

Vergeben wird der Wiener Krimipreis 2026 vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) und die Stadt Wien Kultur. Letztere stiftet dabei das Preisgeld in der Höhe von 5.000 Euro. Der Wiener Krimipreis zeichnet Kriminalromane mit hoher Qualität und literarischem Anspruch aus. Darüber hinaus sollen die ausgezeichneten Werke möglichst innovativen Charakter haben und einen Wien-Bezug aufweisen, so die Ausschreibung der Preisstifter.

  • Eingereicht werden können Kriminalromane, die zwischen dem 1. Juli 2025 und dem 30. Juni 2026 erschienen sind oder erscheinen werden.
  • Einreichungen sind ausschließlich durch Verlage möglich, nicht durch Autor:innen oder anderweitig an der Veröffentlichung der Bücher beteiligte Personen.
  • Die Entscheidung über die Auszeichnungen des Wiener Krimipreises trifft eine unabhängige Fachjury.
  • Die Einreichfrist endet am 3. April 2026. Einreichungen sind ausschließlich online möglich.
  • Die Shortlist wird am 24. Juni 2026 veröffentlicht.
  • Die Bekanntgabe des Siegertitels sowie die Preisverleihung finden am 22. Oktober 2026 im Rahmen der Kriminacht statt.

Alle Details zur Ausschreibung sowie das Anmeldeformular finden sich unter: https://buecher.at/auszeichnungen/wiener-krimipreis/

Die bisherigen Preisträger:innen:

  • 2025: Petra Hartlieb: "Freunderlwirtschaft" (DuMont)
  • 2024: Heinrich Steinfest: "Gemälde eines Mordes" (Piper)
  • 2023: Kurt Palm: "Der Hai im System" (Leykam)
  • 2022: Uli Brée: "Du wirst mich töten" (Amalthea)
  • 2021: Anne Goldmann: "Alle kleinen Tiere" (Argument)
  • 2020: Ursula Poznanski: "Vanitas – Grau wie Asche" (Droemer-Knaur)
  • 2019: Alex Beer: "Der dunkle Bote" (Limes)
  • 2018: Fritz Lehner: "Nitro" (Seifert Verlag)
  • 2017: Alex Beer: "Der zweite Reiter" (Limes)
  • 2016: Andreas Gruber: "Racheherbst" (Goldmann)
  • 2015: Theresa Prammer: "Wiener Totenlieder" (Marion von Schröder Verlag)
  • 2014: Eva Rossmann: "Männerfallen" (Folio)
  • 2013: Thomas Raab: "Der Metzger kommt ins Paradies" (Droemer)
  • 2012: Manfred Rebhandl: "Das Schwert des Ostens" (Czernin)
  • 2011: Lizl Stein/Georg Koytek: "Der Posamentenhändler" (Leykam)
  • 2010: Stefan Slupetzky: "Lemmings Zorn" (Rowohlt)