Bookwire und ElevenLabs starten Partnerschaft
Bookwire und ElevenLabs machen E-Books aus dem Bookwire-Katalog per KI-Vertonung hörbar. Die Titel werden in mehr als einem Dutzend Sprachen verfügbar sein.
Bookwire und ElevenLabs machen E-Books aus dem Bookwire-Katalog per KI-Vertonung hörbar. Die Titel werden in mehr als einem Dutzend Sprachen verfügbar sein.
Bookwire geht eine Partnerschaft mit ElevenLabs ein. Ziel ist es, den E-Book-Katalog von Bookwire mit der KI-Plattform und der ElevenReader-App von ElevenLabs zu verbinden.
E-Books aus den Katalogen der Verlagskunden von Bookwire sollen dabei durch "dynamische Vertonung als Audio zugänglich" gemacht werden, wie die Unternehmen mitteilen. Titel, die bisher nur als Text verfügbar waren, werden so als Audio angeboten. Diese Titel erscheinen in mehr als einem Dutzend Sprachen, darunter Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Arabisch, Polnisch, Französisch und Deutsch.
"Nur etwa 5 % aller veröffentlichten Bücher existieren heute als Audio – in weniger verbreiteten Sprachen ist der Anteil noch geringer. Diese Initiative eröffnet Verlagen eine neue digitale Einnahmequelle und macht ihre Kataloge weltweit als Audio zugänglich", heißt es von Unternehmensseite. Die Bücher sind in der ElevenReader-App verfügbar.
"Bei Bookwire verfolgen wir ein klares Ziel: Verlagen zu maximaler Reichweite und Erfolg für ihre Titel weltweit zu verhelfen", so John Ruhrmann, Co-CEO und Mitbegründer von Bookwire. Dafür setzt das Unternehmen unter anderem auf neue Technologien und Kooperationen im Bereich der digitalen Distribution.
Jedenfalls sollte sie mehr Aufmerksamkeit bekommen! Durch den Einsatz von KI-Stimmen werden viele Hörbuchsprecher arbeitslos. Und Hörbuchverlage können eingentlich dicht machen, wenn sie nicht selbst KI einsetzen. Es besteht auch zunehmend die Gefahr, dass Bücher automatisch übersetzt und vertont werden, ohne dass jemand überhaupt den Inhalt prüft. Man übersetzt und vertont einfach in möglichst vielen Sprachen. In Summe wird dabei dann schon etwas herumkommen.
Das KI-generierte Stock Photo passt übrigens sehr gut dazu - eigentlich müssen jetzt nur noch die Konsumenten durch KI ersetzt werden.