Netzwerk Literaturgebiet Ruhr

Neuer Auftritt für mehr Aufmerksamkeit

Das im vergangenen Jahr gegründete Netzwerk literaturgebiet.ruhr will stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken − heute wurde das neue Logo und der Claim präsentiert.

Das neue Logo

Das neue Logo

An einer gemeinsamen Interessenvertretung der Literatur im Ruhrgebiet habe es lange gefehlt, schreibt das Literaturbüro Ruhr. Wie viel das Ruhrgebiet in diesem Bereich zu bieten habe, soll das 2018 gegründete Netzwerk literaturgebiet.ruhr ab sofort stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. In der Metropole Ruhr gebe es eine äußerst lebendige und kreative Literaturszene, die allein durch die Größe der Region dezentral, allerdings auch sehr vielfältig sei. Als Ganzes wurde sie daher bisher viel zu wenig wahrgenommen.

Dies soll sich nun ändern. Die Literaturszene an der Ruhr schließt sich zusammen und präsentiert sich unter einer gemeinsamen Dachmarke. Ein weiterhin wachsender Kreis von Stadtbibliotheken, Literaturvereinen und -häusern, Verlagen, Buchhandlungen, freien Lesebühnen und anderen engagierten Akteuren aus verschiedensten Städten hat am 1. April das neue Logo und den Claim "Wir sind... literaturgebiet.ruhr" präsentiert.

Die Homepage des Netzwerks findet sich unter www.literaturgebiet.ruhr.

"Ziel des Netzwerks ist, die vorhandene Qualität und Vielfalt herauszustellen, die literarischen Aktivitäten der Region sichtbar zu machen sowie städteübergreifende Zusammenarbeit zu fördern", sagt Johannes Brackmann, Leiter des Grend/Festival Literatürk in Essen, Gründungsmitglied und einer der fünf Sprecher/innen des literaturgebiet.ruhr. Die weiteren Sprecher sind: Belén Daza (Blue Square der Ruhr-Universität Bochum), Antje Deistler (Literaturbüro Ruhr), Sigrun Krauß (Kulturbereich der Kreisstadt Unna) und Hartmut Salmen (Literaturhaus Dortmund.

Die Federführung des Netzwerks hat seit September 2018 das Literaturbüro Ruhr inne. Dessen Leiterin Antje Deistler erklärt, dass das Netzwerk mehr als eine gemeinsame Werbefläche für Organisationen und ihre Veranstaltungen sein soll, "es wird ein auch inhaltlich und konzeptionell agierendes Netzwerk, das Neues wagt und in aller Unbescheidenheit die Aufmerksamkeit einfordert, die der hiesigen Literaturszene gebührt." Bereits im Herbst 2019 sei ein gemeinsamer Auftritt geplant.

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