Wie auf boersenblatt.net berichtet, geht es um den Nachlass des Kafka-Freundes Max Brod, der in Tel Aviv liegt und in dem israelische Stellen weitere Briefe und möglicherweise auch noch Originalmanuskripte Kafkas vermuten. Staatliche Stellen in Israel bezweifeln, dass die Töchter der Brod-Erbin Ilse Ester Hoffe, Eva Hoffe und ihre Schwester Ruti, Anspruch auf den Nachlass haben. Ein vom Gericht bestellter Gutachten soll jetzt nächste Woche die Rechtmäßigkeit der Schenkungsurkunde von Max Brod an die Familie Hoffe überprüfen, heißt es in der ZEIT. Die Schwestern wollen den Nachlass von Brod und die verbliebenen Kafka-Dokumente an das Deutsche Literaturarchiv in Marbach verkaufen. Israel sieht den rechtmäßigen Platz in der Nationalbibliothek in Jerusalem.